Behörde geht gegen Abzock-Vermieter vor
Am Dienstag führte die Sozialbehörde in Heimfeld eine Großkontrolle zweier Altbauten durch. Die Behörde vermutet, dass ein Vermieter seit Jahren die Notlage seiner Mieter ausnutzt.
Am Dienstag führte die Sozialbehörde in Heimfeld eine Großkontrolle zweier Altbauten durch. Die Behörde vermutet, dass ein Vermieter seit Jahren die Notlage seiner Mieter ausnutzt.
Dass das Winternotprogramm für Obdachlose im vergangenen Jahr nicht ausgelastet war, ist für die Diakonie „kein Grund zur Freude, sondern ein Alarmzeichen“. Die Sozialbehörde hatte sich damit gerühmt.
Der Frühling startet mit einer Erfolgsmeldung. 245 Obdachlose müssen nach Ende des Winternotprogramms nicht zurück auf die Straße.
Das strengere Vorgehen der Stadt gegenüber osteuropäischen Obdachlosen im Winternotprogramm zeigt offenbar Wirkung: Nach Angaben der Sozialbehörde haben rund 170 Osteuropäer ein Rückfahrtticket gelöst.
Im Vergleich zu den Vorjahren suchen deutlich mehr Obdachlose frühzeitig Schutz im Winternotprogramm der Stadt. Die Sozialbehörde hat reagiert und stellt weitere Schlafplätze für die Obdachlosen bereit.
Sozialsenatorin Leonhard beharrt trotz Regen und Sturm weiterhin darauf, das Winternotprogramm tagsüber geschlossen zu halten. Die Obachlosen müssen jeden Morgen um 9 Uhr wieder auf die Straße. Wir haben zwei von ihnen gefragt, wie sich das anfühlt.
Die Sozialbehörde plant, Osteuropäern den Zugang zum Winternotprogramm deutlich zu erschweren. Sie sollen sich vorher einer Zwangsberatung unterziehen, meldet die „taz“. Zudem sollen sie stärker zur Heimreise bewegt werden. Diakonie und Hinz&Kunzt kritisieren die Pläne aufs Schärfste.
Ab sofort gelten in Hamburg neue Miethöchstwerte für die Wohnungen von Hilfeempfängern. Diese Anpassung ist die erste seit mehr als drei Jahren und war überfällig. Doch das Ergebnis ist enttäuschend.
Die Sozialbehörde hat seit Jahresbeginn neu definiert, wer als Obdachloser gilt. Jan Sjoerds gehört nicht mehr dazu – obwohl er auf der Straße schläft. Sein „Problem“: Er hat eine Meldeadresse, an die er sich Post schicken lässt.
(aus Hinz&Kunzt 204/Februar 2010)