Zögerliches Vorgehen gegen Mietwucher
Seit mehr als einem Jahr können Hamburger:innen überhöhte Mieten den zuständigen Ämtern digital übermitteln. Dass die Stadt diese Meldungen erst ab dem Sommer auch bearbeiten wird, sorgt für Kritik.
Seit mehr als einem Jahr können Hamburger:innen überhöhte Mieten den zuständigen Ämtern digital übermitteln. Dass die Stadt diese Meldungen erst ab dem Sommer auch bearbeiten wird, sorgt für Kritik.
Hamburgs Jobcenter geht gegen Vermieter:innen vor, die Mondpreise von Hilfebeziehenden verlangen – mit wechselndem Erfolg. Es geht um Millionenbeträge.
Die Bundesländer wollten die Ahnung von überhöhten Mieten vereinfachen – doch aus dem Justizministerium von Marco Buschmann (FDP) kommt Widerstand gegen die Reform.
Etappensieg für die Stadt: Das Jobcenter hat vor dem Amtsgericht Barmbek 58.000 Euro von einer Vermieterin erstritten. Das Urteil könnte als Muster für vergleichbare Verfahren auch gegen andere Abzock-Vermieter*innen dienen.
Acht Monate nach der Räumung eines Mehrfamilienhauses in Bergedorf fordert die Stadt jetzt Geld von der Vermieterin. Es geht um Schadenersatz und möglichen Mietwucher.
Die Sozialbehörde hat am Donnerstag mit einer groß angelegten Aktion Überbelegung und Mietwucher in einem Wohnhaus in Bergedorf überprüft. Wie es für die Bewohner jetzt weitergeht, ist unklar.
Wer heruntergekommene Zimmer zu überhöhten Preisen vermietet, macht sich des Mietwuchers schuldig: Dieses Urteil des Amtsgerichts Altona hat das Landgericht Hamburg nun bestätigt. Die Entscheidung erhöht die Erfolgschancen von Klagen gegen Abzock-Vermieter.
Ein neuer, ungewöhnlicher Fahrplan zeigt Hamburgern, wie viel Miete sie in ihrem Stadtteil durchschnittlich für eine 2-Zimmer-Wohnung mit 70 Quadratmetern zahlen müssen. Die Miet-Map orientiert sich dabei am klassischen HVV-Fahrplan.