Österreich

FPÖ und ÖVP bringen Straßenmagazin in Finanznot

Foto: Karin Daninger

In der Steiermark regiert die rechtsextreme FPÖ zusammen mit den Konservativen der ÖVP. Jetzt hat die Regierung sozialen Einrichtungen Gelder gestrichen – auch dem Grazer Straßenmagazin „Megaphon“. Über die Folgen sprachen wir mit Co-Redaktionsleiter Claudio Niggenkemper.

Hinz&Kunzt: „Megaphon“ fehlen nun 20.000 Euro im Halbjahr. Was bedeutet das für eure Arbeit?

Claudio Niggenkemper: Wir müssen uns alles anschauen: die Auflagenstärke, die Druckqualität, die Seitenanzahl der Ausgaben. Am Ende wird es auch um Personalabbau gehen. Um die Arbeit mit den Verkäufer:innen und die journalistische Arbeit kurzfristig am Laufen zu halten, haben wir ein Crowdfunding gestartet. Für die Zukunft müssen wir nachhaltigere Finanzierungsmöglichkeiten entwickeln.

Wie begründet das die Regierung?...


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Artikel aus der Ausgabe:
Hinz&Kunzt-Titelbild, man sieht diverse Pillen und Pulver. Titelzeile: Wem helfen Verbote?

Drogen: Wem helfen Verbote?

Wie suchtkranke Menschen die Doppelstrategie des Hamburger Senats – Hilfsangebote und Vertreibung – erleben, was Hamburg von der Schweizer Drogenpolitik lernen kann und wann und wo die Idee entstand, Drogenkonsum zu verbieten. Außerdem: Mit „Büchern“ sprechen in der „Human Library“.

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Autor:in
Benjamin Buchholz
Benjamin Buchholz
Seit 2012 bei Hinz&Kunzt. Redakteur und CvD für das Onlinemagazin.