Eine aufmerksame Passantin hat gestern einen Obdachlosen in Eimsbüttel vor dem Kältetod bewahrt. Zu Hilfe gerufene Rettungskräfte brachten den 67-Jährigen in höchster Not ins Krankenhaus.
Die Gefahr für Obdachlose auf Hamburgs Straßen ist weiterhin groß. Eine aufmerksame Passantin hat am frühen Dienstagmorgen einem Obdachlosen das Leben gerettet. Das berichtet die Polizei Hinz&Kunzt. Der 67-Jährige habe sich auf einer Parkbank im Doormannsweg in Eimsbüttel aufgehalten und auf Ansprache nicht mehr reagiert. Nach Angaben der zur Hilfe gerufenen Rettungskräfte war der Mann stark unterkühlt und völlig desorientiert.
Der Obdachlose wurde in ein Krankenhaus gebracht und befindet sich inzwischen außer Lebensgefahr. Dieser Vorfall zeigt, wie wichtig derzeit erhöhte Wachsamkeit ist. Dazu zählt, dass man obdachlose Menschen ansprechen und nach ihrem Befinden fragen sollte. Bei Anzeichen akuter gesundheitlicher Gefährdung sollte umgehend der Rettungsdienst unter 112 verständigt werden.
