Trotz Protesten

Obdachlose finden in Blankenese endlich ein Zuhause

Im Sommer 2026 soll die aus drei Gebäuden bestehende Wohnanlage in Blankenese fertig sein. Visualisierung: BLK2 Architekten

Mit einer Blockade versuchten Anwohner:innen einst den Bau einer Unterkunft in Blankenese zu verhindern. Zehn Jahre später wird die Stadt an dieser Stelle jetzt Wohnungen für Obdachlose und andere Bedürftige fertigstellen.

Im kommenden Jahr steigt die Zahl der Sozialwohnungen in Blankenese um mehr 30 Prozent an. Das städtische Unternehmen Fördern & Wohnen (F&W) feierte vergangene Woche im Björnsonweg das Richtfest für drei Häuser mit 38 Wohnungen – vorgesehen unter anderem für Obdachlose, Haftentlassene und arme Familien. Damit steigt die Zahl der Sozialwohnungen in dem Elbvorort auf mehr als 150 an.

Mit der bevorstehenden Fertigstellung der Wohnhäuser endet ein mit harten Bandagen geführter Streit, den einige Anwohner:innen vor mehr als zehn Jahren anzettelten. Damals hatte die Stadt ankündigt, unweit eines Golfplatzes im Björnsonweg eine Unterkunft für knapp 200 Geflüchtete und andere wohnungslose Menschen zu errichten.


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Artikel aus der Ausgabe:
Jemand geht mit einem Taststock an einem Leitstreifen entlang, darüber die Zeile "Hamburg behindert"

Hamburg behindert

Moin! Haben Sie auch den Eindruck, dass Hamburg immer barrierefreier wird? Beispiel U-Bahn-Haltestellen: 2012 waren nur 36 barrierefrei, heute sind es 89 von 93! Schön und gut, findet der Behinderungsforscher Siegfried Saerberg. In unserem Interview fragt er aber: Wieso passiert nicht noch viel mehr? Außerdem lesen Sie in unserem Schwerpunkt Barrierefreiheit, wie genau Leitstreifen für […]

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Autor:in
Jonas Fabricius-Füllner
Jonas Fabricius-Füllner

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