Spendensammelaktion für Obdachlose gestartet
Winterkleidung und Schlafsäcke sind für Menschen auf der Straße überlebenswichtig. Um die Nachfrage zu decken, startet Hanseatic Help die Sammelaktion #wärmegeben.
Winterkleidung und Schlafsäcke sind für Menschen auf der Straße überlebenswichtig. Um die Nachfrage zu decken, startet Hanseatic Help die Sammelaktion #wärmegeben.
Alles startete als Kleiderkammerprojekt in Halle B6: Als im August 2015 Zehntausende Geflüchtete nach Deutschland kamen und Hamburg eine Notunterkunft in den Messehallen errichtete, war das die Geburtsstunde von Hanseatic Help.
Wie sieht sozialer Zusammenhalt vor Ort aus? In Eimsbüttel zeigen es Ehrenamtliche und Geflüchtete in einem gemeinsamen Hilfsprojekt.
Der Gabenzaun am Heidi-Kabel-Platz muss wegen Bauarbeiten vorerst seinen Betrieb einstellen. Nach einer Pause soll es an anderer Stelle weitergehen.
Mehr als 1200 Menschen kümmern sich ehrenamtlich um Hamburgs Obdachlose. Manche Initiativen arbeiten inzwischen fast professionell. Aber oft kommt das Ehrenamt auch an seine Grenzen.
Freiwilliges Engagement zu kritisieren, das ist fast so, als würde man jemandem einen frisch gebackenen Apfelkuchen madig machen wollen, sagt Silke van Dyk. Die Soziologin findet trotzdem, dass das Ehrenamt sich einer kritischen Auseinandersetzung stellen muss.
Mit Teamgeist und Tatkraft kämpfen Ehrenamtliche der Hamburger Tafel gegen die wachsende Armut an. Doch die Krise trifft den Verein ins Mark. Die Mittel werden knapp.
Seit 25 Jahren versorgt der Mitternachtsbus der Diakonie Obdachlose in Hamburgs Innenstadt. Ellen Zander (68) ist von Anfang an dabei – ehrenamtlich.
Junge Menschen für das Ehrenamt gewinnen: das will die Kampagne „HHelpingHands“ erreichen. Ab August 2021 präsentiert jetzt eine Jury die „Helfende Hand des Monats“.
Ein neu gegründeter Fonds von Hamburger Stiftungen unterstützt Initiativen und Einzelpersonen, die sich ehrenamtlich für Flüchtlinge engagieren. Zum Start sind bereits 150.000 Euro zusammen gekommen.