Passanten entdeckten tote Obdachlose
In Hamburg ist erneut eine Obdachlose auf der Straße gestorben. Passanten entdeckten die Leiche am Mittwoch im Alten Elbpark.
In Hamburg ist erneut eine Obdachlose auf der Straße gestorben. Passanten entdeckten die Leiche am Mittwoch im Alten Elbpark.
Trotz der Coronapandemie soll es für Obdachlose laut Sozialbehörde ausreichend Platz im Winternotprogramm geben. Unklar ist allerdings noch, wie die Behörde das umsetzen wird.
Hunger bis zum Jahr 2030 überwinden – in 37 Ländern droht dieses Ziel der Vereinten Nationen verfehlt zu werden. Die Welthungerhilfe beklagt, dass sich die Situation durch die Coronapandemie noch verschlimmert habe.
Zum kommenden Jahr erhöht der HVV erneut seine Preise. Der Sozialverband Deutschland beklagt jetzt, dass durch die neue Preisgestaltung arme Menschen diskriminiert werden.
Großes Glück für vier Obdachlose in der französischen Küstenstadt Brest: Mit einem geschenkten Rubbellos gewannen sie den Höchstbetrag von 50.000 Euro.
Vier Wochen vor Beginn des Winternotprogramms fordern Sozialarbeiter*innen am Dienstag in Wilhelmsburg mehr Hilfsangebote für Obdachlose ein.
Ohne einen einzigen Bagger, Bauarbeiter oder Bebauungsplan könnte Hamburg pro Jahr zusätzlich 150 Wohnungen für Menschen in Wohnungsnot bereitstellen. Ein kleines Hilfsprogramm, das der Senat kurioserweise durch Untätigkeit ermöglichen könnte.
Einen Monat vor dem Start des Winternotprogramms ist weiterhin ungewiss, welche Hilfsangebote Obdachlose erwarten können. Zwei Anträge der CDU- und Linksfraktion, die eine Verbesserung der Unterbringung einforderten, fanden in der Bürgerschaft keine Mehrheit.
Hamburg braucht mehr günstige Wohnungen. In diesem Punkt sind sich alle Hamburger Parteien einig. Ein Antrag der Linken für einen Verkaufsstopp für Saga-Wohnungen fand in der Bürgerschaft trotzdem keine Mehrheit.
Seit Beginn der Coronakrise sterben deutlich mehr Obdachlose auf Hamburgs Straßen. Parallel erreicht die Verelendung ein bislang unbekanntes Ausmaß. Für unsere Oktoberausgabe kommentiert Hinz&Kunzt-Sozialarbeiter Stephan Karrenbauer die Situation.