Hamburg will Obdachlosen besser helfen
Zwei neue Hilfsangebote für Obdachlose hat die Hamburger Sozialbehörde in den vergangenen Tagen im Stadtzentrum präsentiert: eine psychiatrische Praxis und lebenslange Wohnplätze für ältere Menschen.
Zwei neue Hilfsangebote für Obdachlose hat die Hamburger Sozialbehörde in den vergangenen Tagen im Stadtzentrum präsentiert: eine psychiatrische Praxis und lebenslange Wohnplätze für ältere Menschen.
Jahr für Jahr werden mehr Obdachlose aus Hamburg in ihre einstige Heimat abgeschoben. Damit setzen die Behörden eine Vereinbarung aus dem rot-grünen Koalitionsvertrag um.
Erfolg für die Jusos: Auf ihren Antrag hin hat die Hamburger SPD beschlossen, dass Fahren ohne Fahrschein bald nicht mehr bestraft werden soll. Nun liegt der Ball beim Senat und der Bürgerschaftsfraktion.
Zum Weltspatzentag schlägt der NABU Alarm: Die Population der Haussperlinge in Hamburg ist in nur 15 Jahren um 45 Prozent geschrumpft. Wo die letzten Spatzenparadiese der Hansestadt liegen.
Politik und Wohnungswirtschaft in Hamburg wollen künftig nicht nur den Neubau ankurbeln, sondern sich auch dem Wohnungsbestand zuwenden. Erstmals berücksichtigen die Bündnispartner Obdachlose.
Im Februar sind in Hamburg mindestens sieben obdachlose Menschen gestorben, fünf davon im Krankenhaus. Die Sozialbehörde will die Erfassung der Todesfälle reformieren – und dabei künftig nicht alle zählen.
Die Zahl der wohnungslosen Minderjährigen ist in Deutschland auf 137.000 angestiegen. Nicht die einzige schlechte Nachricht: Sie müssen auch immer länger in den Unterkünften bleiben.
Trotz heftiger Kritik von Sozialverbänden hat der Bundestag die Einführung der „Neuen Grundsicherung“ beschlossen. Fachleute befürchten nach der Abschaffung des Bürgergelds mehr Wohnungslosigkeit.
Am Donnerstag soll das Bürgergeld im Bundestag durch die „Neue Grundsicherung“ ersetzt werden. Wo die Schrauben noch enger angezogen werden – und welche Verschärfung entschärft werden könnte.
Anfang März öffnet die Stadt einen weiteren Tagestreffpunkt für Obdachlose in Altona. In dem Neubau an der Stresemannstraße sollen zudem 20 ehemals Obdachlose eine Wohnung finden.