Stadt lässt Unterkünfte länger geöffnet
Angesichts von Schnee und Kälte erweitert der städtische Unterkunftsbetreiber Fördern & Wohnen die Öffnungszeiten des Winternotprogramms. Eine komplette Tagesöffnung bleibt aber aus.
Angesichts von Schnee und Kälte erweitert der städtische Unterkunftsbetreiber Fördern & Wohnen die Öffnungszeiten des Winternotprogramms. Eine komplette Tagesöffnung bleibt aber aus.
Dem Wintereinbruch zum Trotz: Die meisten Obdachlosen müssen die Notunterkünfte tagsüber weiterhin verlassen. Die Wetterentwicklung sei „nicht ungewöhnlich“, erklärte der städtische Unterkunftsbetreiber Fördern & Wohnen zur Begründung.
Auf Hamburgs Straßen sind seit vergangenem November mindestens 14 Obdachlose gestorben. Am 26. November, dem Totensonntag, finden in Hamburg mehrere Gedenkfeiern statt, um an sie zu erinnern.
Justizminister Marco Buschmann (FDP) hat angekündigt, das Fahren ohne Fahrschein von einer Straftat zur Ordnungswidrigkeit herabzustufen. Für die Initiative „Freiheitsfonds“ ändert das wenig am Kern des Problems.
Die Qualität der medizinischen Versorgung hängt vom Stadtteil ab. Das ist das Ergebnis einer Bürgerschaftsanfrage der Hamburger Linksfraktion. Über die vielen Facetten von Armut geht es bei einer Podiumsdiskussion am Donnerstag.
Mindestens 14 Obdachlose sind seit vergangenem November auf Hamburgs Straßen gestorben. Weitere 35 obdach- oder wohnungslose Menschen verstarben im gleichen Zeitraum, nachdem sie in ein Krankenhaus eingeliefert worden waren.
Mehr als 100 besonders kranke Obdachlose durften vergangenen Sommer in einer Großunterkunft des Winternotprogramms bleiben. Wie schlecht es den Menschen geht, zeigen neue Zahlen des Senats: Fast zwei Mal pro Tag kam zuletzt der Krankenwagen.
Die CDU Hamburg fordert den Senat auf, die Krise der Bauwirtschaft zu nutzen, um endlich mehr Wohnungen für Obdachlose und andere bedürftige Menschen zu bauen.
Der Kältebus rollt wieder auf Hamburgs Straßen. Das Team transportiert Obdachlose in die für sie zum Teil schwer erreichbaren Notunterkünfte und gibt auch Schlafsäcke und warme Jacken aus.
Innerhalb der vergangenen zwölf Monate starben nach Hinz&Kunzt-Recherchen mindestens 44 Obdachlose in Hamburg. Erschreckend: Während in den meisten Fällen versucht wurde, die Menschen im Krankenhaus zu retten, wurden 19 Obdachlose leblos in der Öffentlichkeit aufgefunden.