Winternotprogramm bleibt tagsüber offen
Aufgrund der erneuten Kältewelle öffnet die Stadt Hamburg die Notunterkünfte für Obdachlose jetzt rund um die Uhr. Das teilt der städtische Betreiber Fördern & Wohnen gegenüber Hinz&Kunzt mit.
Aufgrund der erneuten Kältewelle öffnet die Stadt Hamburg die Notunterkünfte für Obdachlose jetzt rund um die Uhr. Das teilt der städtische Betreiber Fördern & Wohnen gegenüber Hinz&Kunzt mit.
Festessen, Feiern, Bescherung – mehrere Hamburger Einrichtungen machen das zu Weihnachten auch für obdachlose und arme Menschen möglich.
Um Obdachlosen im Winter Schutz zu bieten, hat eine Initiative Schaumstoffzelte in der City aufstellen lassen. Die Fläche dafür mietet sie von der Stadt an.
Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Hamburg liegt laut neuem Mietenspiegel bei knapp 10 Euro pro Quadratmeter. In den kommenden Wochen drohen jetzt vielen Hamburger:innen Mieterhöhungen.
Traurige Nachricht: Während der ersten Kältewelle des Winters ist ein Obdachloser in Hamburg auf der Straße verstorben.
Bundesweit wurden gestern 73 Menschen aus dem Gefängnis entlassen, die wegen Fahrens ohne Ticket einsaßen. Die Initiative „Freiheitsfonds“ hat sie freigekauft.
Nach langem Konflikt: Der Erhalt des Kreativ-Hofes Viva la Bernie ist gesichert. Die Eigentümer bieten das Areal der gemeinnützigen Lawaetz-Stiftung zum Kauf an.
Angesichts von Schnee und Kälte erweitert der städtische Unterkunftsbetreiber Fördern & Wohnen die Öffnungszeiten des Winternotprogramms. Eine komplette Tagesöffnung bleibt aber aus.
Dem Wintereinbruch zum Trotz: Die meisten Obdachlosen müssen die Notunterkünfte tagsüber weiterhin verlassen. Die Wetterentwicklung sei „nicht ungewöhnlich“, erklärte der städtische Unterkunftsbetreiber Fördern & Wohnen zur Begründung.
Auf Hamburgs Straßen sind seit vergangenem November mindestens 14 Obdachlose gestorben. Am 26. November, dem Totensonntag, finden in Hamburg mehrere Gedenkfeiern statt, um an sie zu erinnern.