Gastkommentar Roma

„Und die Polizei schaut weg“

Keine Flüchtlingsgruppe wird so ablehnend betrachtet wie die Roma, die aus Südosteuropa zu uns kommen. Sind sie „nur“ Wirtschaftsflüchtlinge oder werden sie verfolgt? Ein Kommentar des in Belgrad lebenden Südosteuropa-Korrespondenten Dirk Auer.

Flohmarkt St. Pauli

Kuchenspenden für Hinz&Kunzt

Am 6. September ist wieder Zeit zum Stöbern: beim Anwohner-Flohmarkt auf dem Spielbudenplatz. Sven Prohl und Florian Sarnow organisieren die Sause und freuen sich über Kuchenspenden für Hinz&Kunzt.

Wohnpark Alt-Erlaa

Wohnwunder Wien

Sozialwohnungen mit Schwimmbädern auf dem Dach: Der Wohnpark Alt-Erlaa ist ein Beispiel für wunderbares Wohnen in Wien. Das Leben im Hochhaus stört die Bewohner dabei nicht. Im Gegenteil: Viel Gutes wird so erst möglich.

Freunde

Impuls zum Helfen

Bildhauerin Annette Streyl ist Mitglied im Hinz&Kunzt-Freundeskreis. Dass sie ausgerechnet das Straßenmagazin regelmäßig unterstützt, war für sie eine Bauchentscheidung.

Momentaufnahme #3

Poetry-Slam für Hinz&Kunzt

Momentaufnahme #3: Am 3. September ist die Cap San Diego erneut Schauplatz für einen Poetry-Slam von Kampf der Künste für Hinz&Kunzt. Mit dabei: Bente Varlemann und Mona Harry.

Wohnwunder Wien

Luxus für alle

Ein Beispiel für wunderbares Wohnen in Wien bietet der Wohnpark Alt-Erlaa. Das Leben im Hochhaus stört die Bewohner dabei nicht. Im Gegenteil: Viel Gutes wird so erst möglich.

Zahlen des Monats

Drohnen: wachsende Gefahr aus der Luft

(aus Hinz&Kunzt 270/August 2015)

266 Drohnenflüge genehmigte die Stadt in den ersten sechs Monaten dieses Jahres. Damit ist die Zahl unbemannter Flugobjekte über Hamburg erneut deutlich angestiegen: Vergangenes Jahr verzeichnete die Wirtschaftsbehörde 343 Flüge. 2013 waren es 142 gewesen, 2012 nur 19. Tatsächlich dürften die Zahlen noch deutlich höher sein. Denn eine Genehmigung benötigen nur gewerbliche Drohnenflüge und Bürger, die unbemannte Flugobjekte mit einem Gewicht von mehr als fünf Kilogramm aufsteigen lassen wollen. Der Betrieb kleiner privater Flugmodelle hingegen ist nicht erlaubnispflichtig und wird somit nicht erfasst. Laut Behörde werden Drohnenflüge nur genehmigt, „wenn ihr Gefährdungsrisiko gegenüber Dritten ein vertretbares Maß nicht überschreitet“.

Deshalb würden „Aufstiege an stark befahrenen Straßen, über der Elbe, an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten, in der Nähe von Flugplätzen, Justizvollzugsanstalten, dem Rathaus, Konsulaten und Kraftwerken – wenn überhaupt – nur sehr restriktiv erlaubt“.

Werden Drohnen gewerblich genutzt, muss ihr Besitzer nachweisen, dass er das Gerät beherrscht, und eine spezielle Haftpflichtversicherung abschließen. Regelungsbedarf sieht die Stadt hingegen „bei kleineren, nicht kommerziell genutzten Fluggeräten, da diese ohne nennenswerte Erfahrung oder spezielle Fähigkeiten genutzt werden können“. Hier sei „ein zunehmend großes Gefährungspotenzial gegenüber Dritten entstanden“.

Die Drohne allerdings, die Ende Juni im Innenhof bei Hinz&Kunzt abstürzte und unseren Hausmeister um ein Haar getroffen hätte, gehört einem Fotografen und Filmemacher, der auch Luftaufnahmen verkauft. Laut Wirtschaftsbehörde sind seit 2013 fünf Drohnen über der Stadt abgestürzt. „Personen kamen dabei nicht zu Schaden.“

Text: Ulrich Jonas