In den Kfz-Werkstätten Burkina Fasos arbeiten fast ausschließlich Männer. Ein Ausbildungszentrum will das ändern.
Auf einem klapprigen Fahrrad fährt eine junge Frau durch die burkinische Hauptstadt Ouagadougou. Die Reifen des Fahrrads sind rot wie die Erde. Ihre Haare hat sie zum Schutz vor dem Staub unter ein rotes Tuch gesteckt. Doch es ist ihr blauer Werkstattanzug, der ins Auge fällt. Er zeigt, dass sie Ehrgeiz hat, im Leben etwas erreichen will und sich vor den abfälligen Bemerkungen der Männer nicht fürchtet. Bérénice Zigani ist in ihrem letzten Ausbildungsjahr als Kfz-Elektrikerin. Ein Beruf, den in dem westafrikanischen Krisenstaat fast nur Männer ausüben. „Viele Leute haben mich ausgelacht“, sagt die 17-Jährige, „aber man darf sich nie entmutigen lassen.“
Über den Hof des CFIAM-Ausbildungszentrums schallt der Lärm aus drei Ler...
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