Ende des Winternotprogramms

„Man wird einfach rausgeschmissen“

Arno weiß nicht, wo er nach dem Ende des Winternotprogramms die Nacht verbringen wird. Für den Notfall hat er Zelt, Isomatte und Schlafsack dabei. Foto: LG

Am heutigen Mittwoch ist das Hamburger Winternotprogramm für Obdachlose zu Ende gegangen. Hinz&Kunzt hat sich am Morgen vor der größten Notunterkunft umgehört.

Zwar hat die Notschlafstelle in der Friesenstraße – mit 400 Plätzen die größte im städtischen Winternotprogramm für Obdachlose – auch in den vergangenen Monaten in der Regel morgens um 9.30 Uhr geschlossen. Nun öffnen die Türen für die meisten aber nicht wieder um 17.30 Uhr, sondern erst im November. 273 Obdachlose, die das Angebot in der Friesenstraße zuletzt genutzt haben, stehen mit ihrem Hab und Gut auf der Straße und müssen sich ab heute einen neuen Schlafplatz suchen. Nur besonders kranke Menschen dürfen auch in den kommenden Monaten in der Friesenstraße übernachten.

...


Jetzt online kaufen und Hinz&Kunzt unterstützen!

Diese Ausgabe für 2,80 € online kaufen und lesen.

Dauerhafter Zugriff auf alle Artikel dieser Ausgabe.

Ausgewählte Texte vorlesen lassen.

Kleiner Kauf, riesige Wirkung: Mit dem Kauf unterstützen Sie auch ein soziales Projekt.

Verkaufsplatzkarte

An diesen Standorten können Sie unsere Hinz&Kunzt-Verkäufer:innen antreffen:

Artikel aus der Ausgabe:
Ausgabe 398

Schätze aus der Mülltonne

Müll als Chance: Mit einem Pfandsammler durch Hamburg und zu Besuch in einem Second-Hand-Baumarkt. Außerdem: ein Camp gegen Obdachlosigkeit und Bodo Wartke im Interview über mehr als seinen Tiktok-Hit.

Ausgabe ansehen
Autor:in
Lukas Gilbert
Lukas Gilbert
Seit 2021 Redakteur und stellv. CvD. Vorher Volontariat bei Hinz&Kunzt und Studium der Politikwissenschaft in Hamburg und Leipzig.

Weitere Artikel zum Thema