Mikro-Appartments in Hamburg

25 Quadratmeter Freiheit

Klein, aber fein: Nicole in ihrem neuen Zuhause. Foto: Mauricio Bustamante
Klein, aber fein: Nicole in ihrem neuen Zuhause. Foto: Mauricio Bustamante
Klein, aber fein: Nicole in ihrem neuen Zuhause. Foto: Mauricio Bustamante

In Kirchdorf-Süd hat ein Projektentwickler Mikro-Apartments für Menschen in Wohnungsnot gebaut. Warum geschieht das nicht häufiger?

Für Nicole* war der Umzug ein Glücksfall. Die zurückhaltende 42-Jährige mit der leisen Stimme hat zuletzt im Betreuten Wohnen gelebt, in einer WG für Menschen mit psychischen Erkrankungen in Kirchdorf-Süd. Dort gab es Probleme mit einer Mitbewohnerin. „Das war Terror“, erzählt sie. „Die war ziemlich laut, und wenn ich Besuch bekommen habe, ist die ausgeflippt.“ Zufällig erfuhr Nicole, dass ein paar Meter weiter gerade ein Haus mit Mikro-Apartments gebaut wurde, speziell für Menschen wie sie. Vor fünf Monaten hat sie ihren Mietvertrag unterschrieben und sagt heute: „Es fühlt sich gut an.“

Rund 100 Bewerbungsgespräche haben er und sein Team für die 23 Apartment...


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Artikel aus der Ausgabe:
Eine Illustration einer Wahlurne, zwei Hände halten Wahlzettel in der Hand

Hamburg geht wählen

Schwerpunkt Wahlen: Wie wollen die Parteien in Bürgerschaft und Bundestag Wohnungslosigkeit und Armut bekämpfen? Außerdem: Baulücken in Hamburg, Reisen für arme Menschen mit schweren Behinderungen und 100 Jahre alte Nachrichten.

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Autor:in
Ulrich Jonas
Ulrich Jonas
Ulrich Jonas schreibt seit vielen Jahren für Hinz&Kunzt - seit 2022 als angestellter Redakteur.

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