UKE-Studie

Wohnungslose sind häufiger psychisch krank

Das Universitätsklinikum Eppendorf. Foto: UKE

Eine Studie des UKE zeigt, dass ein Großteil der wohnungslosen Menschen unter psychischen Erkrankungen leidet. Studienleiterin Franziska Bertram erklärt, was das für die Angebote der Wohnungslosenhilfe bedeuten müsste.

Als Franziska Bertram und das Team der Rechtsmedizin begannen, die psychische Gesundheit wohnungsloser Menschen zu untersuchen, schien es zunächst, als ginge es jenen viel besser als der Allgemeinbevölkerung: Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-­Eppendorf (UKE) fragten rund 650 Wohnungslose in ganz Deutschland, ob diese schon einmal psychisch erkrankt gewesen seien, nur rund 23 Prozent bejahten dies. Allerdings fanden sie bei mehr als zwei Drittel der Befragten Hinweise auf eine nicht erkannte Erkrankung.

Unter obdach- und wohnungslosen Menschen gibt es wohl ein großes Problem ...


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Artikel aus der Ausgabe:

Wenn Armut krank macht

Wie Armut psychisch krank macht, wie kranke Obdachlose in Hamburg zu wenig Hilfe bekommen und wie eine Community Health Nurse den Bewohner:innen auf der Veddel hilft – mit Zeit. Außerdem: KI-Kunstwerke generiert aus Schicksalen von Obdachlosen und beindruckende Bilder aus Georgien.

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Autor:in
Anna-Elisa Jakob
Anna-Elisa Jakob
Ist 1997 geboren, hat Politikwissenschaften in München studiert und ist für den Master in Internationaler Kriminologie nach Hamburg gezogen. Schreibt für Hinz&Kunzt seit 2021.

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