Wie könnte das Bus- und Bahnfahren für alle erschwinglicher werden? Das hat sich ein gemeinnütziger Verein gefragt – und macht Vorschläge.
29 Euro monatlich höchstens könnte das Fahren mit Bus und Bahn kosten, wenn alle Erwachsenen wie beim Rundfunkbeitrag regelmäßig für den Nahverkehr (ÖPNV) zahlen würden – unabhängig davon, ob sie ihn nutzen oder nicht. Das hat der gemeinnützige Verein „Dialog-Gesundheit-Klima“ errechnet. „Wir möchten den öffentlichen Personennahverkehr nachhaltig finanzieren und für alle bezahlbar machen“, sagt der stell- vertretende Vereinsvorsitzende Michael Schroerlücke. Sein Ideal: „Fahren mit Bus und Bahn ohne Fahrschein.“
Um die Akzeptanz des Modells sicherzustellen, schlägt der Verein gestaffelte Beiträge vor: 10 Euro monatlich bei schlechter Nahverkehrsanbindung, 20 Euro bei akzeptablem und 29 Euro bei einem guten ÖPNV, wie es ihn in Städten heute schon gibt. Pflegebedürftige sollen von der Beitragspflicht ebenso ausgenommen werden wie Kinder und Jugendliche, Hotelgäste aus dem Ausland sollen 3 Euro pro Nacht bezahlen. Zusätzlich sollen sich Arbeitgebende mit 20 Euro pro Mitarbeitenden und Monat beteiligen, sofern ihr Betrieb gut angebunden ist – in Frankreich seit Jahrzehnten gängige Praxis.
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