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Tipp

Ausstellung – Stadtentwicklung in Altona

Sa, 29. September 2018 10:00 Uhr - Altonaer Museum - 8,50 / 5 Euro - www.altonaermuseum.de - Details anzeigen
Foto: Neue Heimat / Hamburgisches Architekturarchiv

Altonaer Quartiere im Wandel. Die ersten Bewohner der Neuen Mitte Altona sind eingezogen, ein weiteres Kapitel der Altonaer Wohnungsbau­geschichte ist damit abgeschlossen. Wie aber sah es im Stadtteil früher aus?

Das Altonaer Museum wirft in einer Sonderausstellung einen Blick zurück: Auf die Wohnungsnot in den 1890ern, als Altonaer Familien Betten an wohnungslose „Schlafgänger“ vermieteten, oder auf solidarische Wohnkultur in den 1920ern. Auch die Pläne der Nazis, Altona zum Zentrum einer „Führerstadt“ zu machen, werden gezeigt. Mit Blick nach vorn lädt das Museum zur Diskussion ein: Die letzten Baustellen sind noch nicht abgearbeitet.

 

Wochentags geöffnet von 10:00 bis 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr und Dienstags geschlossen.

Tipp Hinz&Kunzt

Themenabend: „Recht auf Trauer – mittellos sterben“

Do, 18. Oktober 2018 19:00 Uhr - Ausklang - Details anzeigen

Das Netzwerk Trauerkultur, die Bestatterinnen mementor mori und Hinz&Kunzt laden im Rahmen der Hamburger Hospizwoche ein zu einem Themenabend „Recht auf Trauer – mittellos sterben“ .

Wer im Leben isoliert und benachteiligt war, ist das auch nach seinem Tod? Werden An- und Zugehörige über ordnungsbehördliche Beerdigungen informiert oder erfahren sie erstmal nichts vom Tod eines Verwandten? Gibt es Unterschiede auf kommunaler oder Landesebene? Wir wollen den Diskurs in der Öffentlichkeit weiterbewegen und laden zu einer Lesung mit anschließendem Podiumsgespräch ein.

Auf dem Podium diskutieren Autor*in und Kulturanthropolog*in Francis Seeck, Annegret Rumöller (memento mori Bestatterinnen) und Stephan Karrenbauer (Hinz&Kunzt).

Francis Seeck ist Autor*in des Buches „Recht auf Trauer – Bestattungen aus machtkritischer Perspektive“, in dem es um den Zusammenhang zwischen Machtverhältnissen, Ausgrenzungen und Beerdigungspraktiken geht. Ausschlaggebend dafür war ihre persönliche Erfahrung mit der ordnungsbehördlichen Bestattung ihres Vaters in Berlin.

Die Bestatterin Annegret Rumöller macht keinen Unterschied in Sachen Sorgfalt und Zeitintensität während ihrer Begleitung – trotz der kleinen Vergütung für Bestattungen von Amts wegen. Sie sieht es als Dienst am Menschen. Ganz in diesem Sinne möchten wir den Dialog aufnehmen und sagen: „Rest in protest“!

Stephan Karrenbauer ist Sozialarbeiter und politischer Sprecher des Hamburger Straßenmagazins. Er hat beispielsweise den Gedenkbaum für verstorbene Hinz&Künztlerinnen auf dem Öjendorfer Friedhof initiiert.

Eine Ausstellung bietet Interessierten weitere Infos zum Thema.

Beginn: 19 Uhr, Einritt frei.