Leerstands-Adventskalender

3. Dezember: Kattjahren 1b/c

In Hamburg herrscht akute Wohnungsnot. Gleichzeitig stehen massenhaft Wohnungen und Büros in Hamburg leer. Warum ist das so? In unserem etwas anderen Adventskalender stellen wir Ihnen beispielhaft 24 Leerstände vor – eine garantiert unvollständige Auswahl.

Adventskalender

2. Dezember: Abendrothsweg

Seit mehr als einem Jahr wundern sich die Nachbarn: Im Abendrothsweg 20 in Eppendorf steht ein ganzes Wohnhaus leer. Das vierstöckige Gebäude gehört der benachbarten Neuapostolischen Kirche.

Kaltmieten gestiegen

Mietenspiegel 2015 vorgestellt

Mieter zahlen schon wieder mehr: Laut neuem Mietenspiegel sind die Preise um durchschnittlich 6,1 Prozent gestiegen. Mietervereine fordern deshalb mindestens 3000 Sozialwohnungen jährlich. Die Stadtentwicklungssenatorin setzt weiter auf Mietpreisbremse und Wohnungsbau.

Gegen Leerstand

Büros werden zu Unterkünften

Eine langjährige Forderung der Obdachlosenhilfe und Hinz&Kunzt wird wahr: Die Stadt will nun endlich auch leerstehende Büros als Wohnraum nutzen. Unterbringung für Flüchtlinge und Obdachlose gefordert.

Mietwucher

Amtsgericht verurteilt Abzock-Vermieter

Das Amtsgericht Altona verurteilte die Rauch&Veth GbR dazu, fast 53.000 Euro an das Jobcenter zurückzuzahlen. Die Firma hatte heruntergekommene Zimmer an Hilfeempfänger vermietet – zu „wucherischen Preisen“.

Neue Flüchtlingsunterkünfte

„Mehr als ein Zelt bieten“

Die Stadt reagiert auf die verschärfte Flüchtlingssituation und hat am Mittwoch die Pläne für neue Unterkünfte konkretisiert. Alle Bezirke haben bereits infrage kommende Flächen vorgeschlagen. 5600 neue Wohneinheiten bis Ende 2016 geplant.

Architekt Harry Glück

Bauen für Menschen

Der Wiener Architekt Harry Glück hat rund 18.000 Sozialwohnungen entworfen und gebaut. Bekannt wurde er mit seinen Terrassenhäusern wie dem Wohnpark Alt-Erlaa. Im Interview mit Hinz&Kunzt erklärt er seine Vision vom menschenfreundlichen Wohnen.

Mietrechtsreform

Mietenbremse verzögert sich

Der Hamburger Senat zögert bei der Mietenbremse: Während in München und Berlin bereits in Kürze Mietsteigerungen in bestehenden Mietverträgen flächendeckend auf 15 Prozent begrenzt werden, hat der Senat eine solche Verordnung bislang nicht erlassen.