Büros werden zu Unterkünften
Eine langjährige Forderung der Obdachlosenhilfe und Hinz&Kunzt wird wahr: Die Stadt will nun endlich auch leerstehende Büros als Wohnraum nutzen. Unterbringung für Flüchtlinge und Obdachlose gefordert.
Eine langjährige Forderung der Obdachlosenhilfe und Hinz&Kunzt wird wahr: Die Stadt will nun endlich auch leerstehende Büros als Wohnraum nutzen. Unterbringung für Flüchtlinge und Obdachlose gefordert.
Das Amtsgericht Altona verurteilte die Rauch&Veth GbR dazu, fast 53.000 Euro an das Jobcenter zurückzuzahlen. Die Firma hatte heruntergekommene Zimmer an Hilfeempfänger vermietet – zu „wucherischen Preisen“.
Die Stadt reagiert auf die verschärfte Flüchtlingssituation und hat am Mittwoch die Pläne für neue Unterkünfte konkretisiert. Alle Bezirke haben bereits infrage kommende Flächen vorgeschlagen. 5600 neue Wohneinheiten bis Ende 2016 geplant.
Der Wiener Architekt Harry Glück hat rund 18.000 Sozialwohnungen entworfen und gebaut. Bekannt wurde er mit seinen Terrassenhäusern wie dem Wohnpark Alt-Erlaa. Im Interview mit Hinz&Kunzt erklärt er seine Vision vom menschenfreundlichen Wohnen.
Hamburger Wohlfahrtsverbände fordern mehr Sozialwohnungen und eine verlässliche Finanzierung in der Wohnungslosenhilfe. Jetzt haben sie hierzu ein gemeinsames Eckpunktepapier veröffentlicht.
Der Hamburger Senat zögert bei der Mietenbremse: Während in München und Berlin bereits in Kürze Mietsteigerungen in bestehenden Mietverträgen flächendeckend auf 15 Prozent begrenzt werden, hat der Senat eine solche Verordnung bislang nicht erlassen.
Bei einer Podiumsdiskussion am 2. Mai kann Hinz&Kunzt-Chefredakteurin Birgit Müller Olaf Scholz (SPD) persönlich sagen, was sie sich vom Ersten Bürgermeister wünscht: eine Stadt, in der alle zumindest eine bezahlbare Wohnung haben.
Vermieter können nicht mehr länger steuerlich unbegrenzt von Leerständen profitieren, wenn sie sich nicht ausreichend um Vermietung bemühen. Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass Vermieter stattdessen etwa Zugeständnisse bei der Miethöhe machen müssen.
In Hamburg, Berlin und Freiburg demonstrierten am Samstag tausende Menschen gegen Mietenwahnsinn. Zumindest in Hamburg kommen Hausbesetzungen wieder in Protest-Mode: Am Samstag besetzten Aktivisten ein leerstehendes Gebäude auf St. Pauli.
Am Samstag wollen Hamburger gegen hohe Mieten und die fortschreitende Verdrängung von armen Menschen aus dem Stadtbild protestieren. Hinz&Kunzt berichtet über die Vertreibung von Verkäufern am Hauptbahnhof.