Alles, was man braucht: Warm, Bett, Dusche.
Obdachlosigkeit ist schon im Sommer echt hart – im Winter wird es richtig gefährlich. Wie geht es den beiden Obdachlosen Krzysztof und Roman nach drei Monaten im Container?
Obdachlosigkeit ist schon im Sommer echt hart – im Winter wird es richtig gefährlich. Wie geht es den beiden Obdachlosen Krzysztof und Roman nach drei Monaten im Container?
Trotz verschärfter Kontrolle nutzen ähnlich viele Obdachlose wie im Vorjahr das Winternotprogramm der Stadt. Anfang der Woche kamen wie im Vorjahr knapp 750 Menschen in den beiden Notunterkünften der Stadt unter.
Bonnie und Clyde ziehen aus dem Winternotprogramm aus und machen wieder Platte. Eine freie Entscheidung – und eine gute, sagen sie. In ihrer Notunterkunft hätten sie keinen Hund aufnehmen können. Seit Freitagnachmittag ist Mischling Jack an ihrer Seite.
Die Sozialbehörde führt eine Zweiklassengesellschaft im Winternotprogramm für Obdachlose ein. Straßensozialarbeiter Johan Graßhoff beobachtet die Entwicklung mit Sorgen. Im Interview spricht er über Erfahrungen mit Bettlern aus Rumänien.
Das strengere Vorgehen der Stadt gegenüber osteuropäischen Obdachlosen im Winternotprogramm zeigt offenbar Wirkung: Nach Angaben der Sozialbehörde haben rund 170 Osteuropäer ein Rückfahrtticket gelöst.
Die Festtage sind eine schwierige Zeit – das erleben viele Hinz&Künztler fast jedes Jahr. Bernd (59) und Jürgen (53) erzählen, wie sie Weihnachten verbracht haben.
Die Bürgerschaft entscheidet am Mittwoch über die Finanzierung einer neuen Wärmestube für Obdachlose. In der Einrichtung in der Hinrichsenstraße sollen künftig „freiwillig“ Obdachlose die Nächte verbringen, wenn sie im Winternotprogramm abgelehnt werden.
Im Winternotprogramm geraten Bettler aus Rumänien zunehmend unter Druck. Die Stadt drängt sie dazu, in ihr Heimatland zurück zu reisen. Viele wissen nicht, was sie tun sollen.
Für tausende Wohnungslose, Flüchtlinge und Wanderarbeiter aus Osteuropa ist derzeit kein Platz in einer Wohnunterkunft. Sie schlafen in Notunterkünften oder sogenannten Erstaufnahmen. Etwa 2000 Menschen leben zudem auf der Straße.
Im Vergleich zu den Vorjahren suchen deutlich mehr Obdachlose frühzeitig Schutz im Winternotprogramm der Stadt. Die Sozialbehörde hat reagiert und stellt weitere Schlafplätze für die Obdachlosen bereit.