Beinahe auf der Straße gelandet
Was passiert nach einer Zwangsräumung mit den Betroffenen? Um ein Haar wäre eine Hamburger Rollstuhlfahrerin in der Obdachlosigkeit gelandet – nachdem die Stadt sie räumen ließ.
Was passiert nach einer Zwangsräumung mit den Betroffenen? Um ein Haar wäre eine Hamburger Rollstuhlfahrerin in der Obdachlosigkeit gelandet – nachdem die Stadt sie räumen ließ.
Am Mittwoch ist das Hamburger Winternotprogramm für Obdachlose zu Ende gegangen. Hinz&Kunzt hat sich am Morgen vor der größten Notunterkunft umgehört.
Erneut ist ein Obdachloser in Hamburg gestorben. Der 47-Jährige wurde am Montag in einer Kleingartensiedlung in Billwerder leblos aufgefunden.
Etwa 500 Obdachlose schickt die Stadt Hamburg mit Ende des Winternotprogramms zurück auf die Straße. Mit einem Protestcamp will eine politische Initiative in den kommenden Tagen mehr Hilfsangebote für die Betroffenen einfordern.
Kreativer Protest: Zum Ende des Winternotprogramms entsteht auf dem Hamburger Gerhart-Hauptmann-Platz eine Zeltstadt. Auch Obdachlose machen mit.
Hamburgs älteste Obdachlosenunterkunft ist 113 Jahre alt und hat keinen guten Ruf. Im April eröffnet das „Pik As“ frisch renoviert. Die zuständige Bereichsleiterin des Betreibers blickt kritisch in die Vergangenheit – und verspricht eine bessere Zukunft.
Zwei neue Hilfsangebote für Obdachlose hat die Hamburger Sozialbehörde in den vergangenen Tagen im Stadtzentrum präsentiert: eine psychiatrische Praxis und lebenslange Wohnplätze für ältere Menschen.
Jahr für Jahr werden mehr Obdachlose aus Hamburg in ihre einstige Heimat abgeschoben. Damit setzen die Behörden eine Vereinbarung aus dem rot-grünen Koalitionsvertrag um.
Politik und Wohnungswirtschaft in Hamburg wollen künftig nicht nur den Neubau ankurbeln, sondern sich auch dem Wohnungsbestand zuwenden. Erstmals berücksichtigen die Bündnispartner Obdachlose.
Im Februar sind in Hamburg mindestens sieben obdachlose Menschen gestorben, fünf davon im Krankenhaus. Die Sozialbehörde will die Erfassung der Todesfälle reformieren – und dabei künftig nicht alle zählen.