Karl-May-Festpiele : Hinz&Kunzt-Sommerausflug

Dieses Jahr führte der Hinz&Kunzt-Sommerausflug nach Bad Segeberg: Gemeinsam erlebten Verkäufer und Mitarbeiter bei den Karl-May-Festspielen die Wild-West-Abenteuer von Winnetou und Old Shatterhand.

Staub wirbelt auf. Ein Pferd galoppiert heran. Auf seinem Rücken sitzt ein Indianer: Winnetou, gespielt von Jan Sosniok. In der Arena der Karl-May-Festspiele brandet Szenenapplaus auf. Mitten im Publikum: Zahlreiche Verkäufer und Mitarbeiter aus dem Hinz&Kunzt-Team.

Jeden Sommer bietet Hinz&Kunzt einen Verkäufer-Ausflug an: 55 Verkäufer sind mit dabei, als am 8. August der Bus morgens Richtung Bad Segeberg losfährt. An Bord ist auch ein waschechter Indianer: Hinz&Künztler Kucki hat sich in Schale geworfen. Indianer-Umhang, Western-Hut. „Den Umhang habe ich mir für viel Geld vor einigen Jahren gekauft.“ Sich selbst nennt der Verkäufer einen „Indianer-Freak“. „Meine ganze Wohnung sieht so aus. Überall Indianer-Schmuck und Bücher zu dem Thema.“ Auch andere Hinz&Künztler tragen Federschmuck und Cowboyhüte.

In Bad Segeberg angekommen, geht es gleich auf Entdeckungsreise ins „Indian Village“. In dem nachgebildeten Wild West Fort zeigt eine Dauerausstellung „Die Welt der Indianer“. Im sogenannten Karl-May-Haus bieten Plakate aus der Anfangsphase in den 1950ern bis heute einen Überblick über die Geschichte der Festspiele.

„Es hat sich doch sehr verändert. Mehr Effekte und mehr Knallerei“, kommentiert Verkäufer Holger später die Vorführung von „Winnetou I – Blutsbrüder“. „Mir hat es aber trotzdem gut gefallen.“ Holger kennt sich aus: Der 73-Jährige war in den 1950er-Jahren zum ersten Mal bei den Festspielen. Viele Verkäufer waren hingegen das erste Mal in Bad Segeberg.

Auch Verkäufer Roberto war angetan: „Ich fand es schön. Es ist gut, dem Alltag ein wenig zu entfliehen.“ Und Verkäufer Jan ergänzt: „Ich fand toll, dass wir hier waren. Auch dass wir Verkäufer uns treffen und etwas mehr Zeit miteinander verbracht haben als sonst.“ Eigentlich könnte er sich eine Fahrt zu den Karl-May-Festspielen nicht leisten. Aber für Hinz&Künztler war der Besuch kostenlos: Eintritt, Essen, Kaffee und die Reisekosten wurden über das Projekt finanziert.

„Sich auch mal außerhalb des Betriebsalltags zu begegnen und einfach Spaß miteinander zu haben, finde ich wichtig“, sagt Christan Hagen aus dem Vertriebsteam. Verkäufer Roberto sieht das genauso. Sein Fazit: „Nächstes Jahr bin ich gerne wieder dabei.“

Text: Jonas Füllner
Fotos: Christian Hagen
Mitarbeit: Beatrice Blank

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