Winternotprogramm tagsüber offen
Wegen des Sturmtiefs Sabine lässt die Stadt die Unterkünfte des Winternotprogramms für Obdachlose auch tagsüber geöffnet.
Wegen des Sturmtiefs Sabine lässt die Stadt die Unterkünfte des Winternotprogramms für Obdachlose auch tagsüber geöffnet.
Hamburg soll keine städtischen Grundstücke mehr verkaufen und dauerhaft günstige Mieten garantieren: Das ist das ziel von zwei neuen Volksinitiativen. Am Mittwoch startete die Unterschriftensammlung.
In Hamburg wird gebaut wie lange nicht – und trotzdem finden Menschen mit geringem Einkommen oft keine Wohnung. Wie kann das sein, und was muss sich ändern? Das erklärt Stadtsoziologin Ingrid Breckner im Gespräch mit Hinz&Kunzt.
Seit 20 Jahren treffen sich Geschäftsleute, soziale Initiativen und Stadt regelmäßig am „Runden Tisch St. Jacobi“. Ein Erfolgsmodell: Kaum jemand fordert heute mehr, Bettler*innen zu vertreiben. Am Dienstag wird Jubiläum gefeiert.
Drei Wochen vor der Bürgerschaftswahl lud die Kampagne #einfachwohnen Vertreter*innen der Bürgerschaftsfraktionen zur Diskussion: Welche Hilfe können Menschen in Wohnungsnot von der Politik erwarten? Rund 60 Gäste wohnten der Veranstaltung im Haus der Kirchlichen Dienste in St. Georg bei.
In der Bürgerschaftsdebatte am Mittwoch haben die Parteien intensiv über Obdachlosigkeit diskutiert. Rot-grüne Anträge für ein Housing-First-Modellprojekt, eine Pension für Arbeitssuchende aus dem EU-Ausland und eine bessere Gesundheitsversorgung von Obdachlosen wurden teils einstimmig angenommen.
Im Winternotprogramm sollen alle ein Bett bekommen – das fordert die grüne Bürgermeisterkandidatin Katharina Fegebank im Interview. Wie auch Amtsinhaber Peter Tschentscher (SPD) lehnt sie eine ganztägige Öffnung aber ab.
Die Stadt hat ihre Pläne für den Neubau des Pik As vorgestellt. 2024 soll die Schlafstätte für obdachlose Männer an gleicher Stelle wie momentan, mitten in der Neustadt, wiedereröffnen. Ein Standort für die Übergangsphase während des Baus steht noch nicht fest.
Heute vor 75 Jahren wurde das Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Die Shoah-Überlebende Esther Bejarano fordert in einem offenen Brief an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Kanzlerin Angela Merkel, den Tag der Befreiung am 8. Mai zum offiziellen Feiertag zu machen.
In Hamburg wurden im vergangenen Jahr so viele Sozialwohnungen gebaut wie seit 20 Jahren nicht. Am langfristigen Trend ändert aber selbst dieser Bauboom nichts: Die Gesamtzahl an Sozialwohnungen in der Hansestadt steigt kaum, Sozialwohnungen im ersten Förderweg werden sogar weniger.