„Die Situation ist dramatisch“
Der Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Asklepios Klinik Nord, Matthias Nagel, beklagt die mangelnde Versorgung psychisch Kranker auf Hamburgs Straßen. Die Lage spitze sich immer weiter zu.
Der Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Asklepios Klinik Nord, Matthias Nagel, beklagt die mangelnde Versorgung psychisch Kranker auf Hamburgs Straßen. Die Lage spitze sich immer weiter zu.
Mehrere Hilfsangebote für Obdachlose müssen derzeit eine Zwangspause einlegen. Der Grund sind zwei Infektionen mit dem Coronavirus in der Belegschaft der Caritas und entsprechende Quarantänemaßnahmen.
Am Freitag hat die Sozialbehörde ihre Pläne für das diesjährige Winternotprogramm bekannt gegeben. SPD und Grüne loben die Pläne, von CDU, Linken und der Diakonie kommt auch Kritik.
Kommt es zum Freispruch im Prozess um den gewaltsamen Tod des Obdachlosen Mariusz? Der Angeklagte hat vor dem Landgericht jedenfalls eine Erklärung abgegeben, die das Gericht beeindruckt hat.
Am 1. November startet das diesjährige Winternotprogramm. Die Sozialbehörde hat angekündigt, eine dritte Großunterkunft zu eröffnen. Die Markthalle am Hauptbahnhof wird zur Tagesaufenthaltsstätte.
Ab Sonntag rollt der Kältebus für Obdachlose wieder auf Hamburgs Straßen. Die Rufnummer der ehrenamtlichen Helfer*innen lautet: 0151/65 68 33 68.
Etappensieg für die Stadt: Das Jobcenter hat vor dem Amtsgericht Barmbek 58.000 Euro von einer Vermieterin erstritten. Das Urteil könnte als Muster für vergleichbare Verfahren auch gegen andere Abzock-Vermieter*innen dienen.
Auf Bahnsteigen kreuzen sich die Wege vieler Menschen, die sich sonst kaum begegnen würden. Für diejenigen, die nicht mehr wissen wohin, bietet die Bahnhofsmission Hamburg seit 125 Jahren einen Ort der Zuflucht.
Wegen Totschlags am Obdachlosen Mariusz steht der 37-jährige Arunas seit heute vor dem Landgericht. Die Tatwaffe war wohl ein Küchenmesser.
Weil ihre Unterkunft in Wilhelmsburg abgerissen werden und Sozialwohnungen weichen soll, gehen einige Bewohner*innen auf die Barrikaden. Sie fordern ein Mitspracherecht bei den Ausweichquartieren und ein Rückkehrrecht in das neue „Hafenbahnpark“-Quartier.