Impfung von Obdachlosen verzögert sich
Der Stopp der Auslieferung des Impfstoffs von Johnson & Johnson in Europa hat Auswirkung auf Hamburgs Obdachlose. Sie sollten ab nächster Woche mit dem Einmal-Vakzin gegen Corona geimpft werden.
Der Stopp der Auslieferung des Impfstoffs von Johnson & Johnson in Europa hat Auswirkung auf Hamburgs Obdachlose. Sie sollten ab nächster Woche mit dem Einmal-Vakzin gegen Corona geimpft werden.
In Hamburg können ab dieser Woche alle Menschen mit hoher Priorität einen Impftermin vereinbaren. Zu dieser sogenannten Prioritätsgruppe 2 zählen auch Obdachlose und Geflüchtete.
Die Coronapandemie trifft auch in Hamburg vor allem ärmere Stadtteile. Was lange vermutet wurde, hat jetzt eine Recherche des Hamburg Journals erstmals belegt. Rot-Grün reagiert.
Hamburg zögert noch, aber in Berlin funktioniert es schon: Housing First bringt Obdachlose in Wohnungen. Für das Pilotprojekt gibt es viel Lob. Sozialsenatorin Elke Breitenbach will damit das ganze Hilfesystem reformieren.
Bei 20 Personen in städtischen Obdachlosenunterkünften wurde in den ersten zweieinhalb Monaten dieses Jahres das Coronavirus diagnostiziert. Das geht aus einer parlamentarischen Anfrage der Grünen hervor.
In St. Georg und Ottensen sollen Obdachlose vertrieben werden: mit Blumenkübeln von ihren Schlafplätzen und mit Metallkugeln von Pollern, auf denen sich manche hinsetzten. Dagegen regt sich Protest.
Mehr als 1200 mal hat der HVV 2020 Bußgelder für Betteln und Musizieren in Hamburgs S- und U-Bahnen verhängt. Dabei gab es viel weniger Beschwerden.
Ab sofort können sich Hinz&Kunzt-Verkäufer*innen einmal pro Woche kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Ermöglicht werden die Schnelltests durch die Centro-Jacobi-Apotheke.
Ab Freitag dürfen Hamburger*innen zwischen 21 und 5 Uhr nur noch vor die Tür, wenn sie einen „triftigen Grund“ haben. Damit will Hamburg den Anstieg der Infektionszahlen stoppen. Was bedeutet das für Obdachlose?
Etwas Erleichterung für Hamburgs Obdachlose: Im Bezirk Mitte erhalten sie künftig einen gebührenfreien Personalausweis. Die Kosten dafür übernimmt das Bezirksamt.