Büros werden zu Unterkünften
Eine langjährige Forderung der Obdachlosenhilfe und Hinz&Kunzt wird wahr: Die Stadt will nun endlich auch leerstehende Büros als Wohnraum nutzen. Unterbringung für Flüchtlinge und Obdachlose gefordert.
Eine langjährige Forderung der Obdachlosenhilfe und Hinz&Kunzt wird wahr: Die Stadt will nun endlich auch leerstehende Büros als Wohnraum nutzen. Unterbringung für Flüchtlinge und Obdachlose gefordert.
Das Amtsgericht Altona verurteilte die Rauch&Veth GbR dazu, fast 53.000 Euro an das Jobcenter zurückzuzahlen. Die Firma hatte heruntergekommene Zimmer an Hilfeempfänger vermietet – zu „wucherischen Preisen“.
Damit sie nicht in Zelten überwintern müssen, baut die Stadt nun Holzhütten für fast 2000 Flüchtlinge in Erstaufnahmeeinrichtungen. Wie komfortabel die Hütten wirklich sind, kann man in unserem Video von der Baustelle sehen.
Am Mittwoch gab Olaf Scholz eine Regierungserklärung in der Bürgerschaft ab. Neue Maßnahmen verkündete er nicht. Flüchtlinge müssten sich darauf einstellen, auch im Winter in Zelten zu bleiben.
Der politische Wille muss da sein, damit Obdachlose und Flüchtlinge künftig nicht auf der Strecke bleiben, fordert Hinz&Kunzt-Chefredakteurin Birgit Müller in unserer Oktober-Ausgabe.
Gegen die Unterbringung in unbeheizten Zelten protestierten am Dienstag etwa 80 Flüchtlinge aus der Zentralen Erstaufnahme (ZEA) in der Schnackenburgallee. An der Alster und auf dem Rathausmarkt warben sie um Hilfe aus der Politik.
Besonderer Blick: Hinz&Kunzt-Fotograf Mauricio Bustamante zeigt uns, wie er seine Heimatstadt sieht. Die Bilder aus Hamburg – entstanden mit dem Mobiltelefon – sind ab sofort auch als Postkartenset oder Druck in unserem Online-Shop zu haben.
Am Donnerstag informiert die Flüchtlingsbeauftragte der Nordkirche über ein hochaktuelles Thema: Kirchenasyl. Oftmals ist es die letzte Zuflucht vor der drohenden Abschiebung. Was kann das Kirchenasyl leisten und wo sind seine Grenzen?
Die Stadt reagiert auf die verschärfte Flüchtlingssituation und hat am Mittwoch die Pläne für neue Unterkünfte konkretisiert. Alle Bezirke haben bereits infrage kommende Flächen vorgeschlagen. 5600 neue Wohneinheiten bis Ende 2016 geplant.
Ohne verstärkten Wohnungsbau wird die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland um 60 Prozent ansteigen. Diese Entwicklung prophezeit die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W).