Willkommen in unserem Garten

Unbedingt kommen: Zum Tag der offenen Gartenpforte am Sonntag, 17. Mai, zwischen 11 und 15 Uhr.

„Wunderschön, irgendwann…“ soll der Hinz&Kunzt-Schrebergarten werden. Das haben wir im März gehofft. Seitdem ist auf unserer Pazelle im Gartenverein Fuhlsbüttel schon einiges voran gegangen. Liebe Helfer von Mookwat e.V. haben Gestrüpp und tote Bäume abgeholzt und auch die Hinz&Kunzt-Gartengruppe hat den Spaten schon geschwungen. „Wunderschön“ ist unser Garten vielleicht noch nicht, aber unsere Hoffnungen nehmen Gestalt an.

Jetzt wollen wir Ihnen, liebe Freunde von Hinz&Kunzt, unserern Garten zeigen. Außerdem soll es auch Ihr Garten werden: Mit Ihren Beiträgen zu unseren Beeten.  Ausschließlich Essbares wollen wir anpflanzen, hegen, pflegen und schließlich ernten. Deshalb wünschen wir uns als Mitbringsel Ableger von Obst- und Gemüsepflanzen und Kräutern.

Wir bringen dafür Kaffee und Kuchen mit.

Kommen Sie. Bringen Sie Ableger und Freunde. Lernen Sie unseren Schrebergarten und die Hinz&Kunzt-Gartengruppe kennen. Wir freuen uns auf Sie!

Und so finden Sie zu uns, in den Gartenverein Fuhlsbüttel in Hummelsbüttel (bitte hier klicken, um Stadtplan zu sehen), Parzelle 219: Zugang von der Hummelbüttler Hauptstraße über Kirchenredder, Buslinie 174.

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Sie wollen keinen Hinz&Kunzt-Event verpassen?

Schauen Sie regelmäßig rein: blog.hinzundkunzt.de, Kategorie EVENTS

Des Hinz&Künztlers neue Kleider

Es ist so weit, nicht nur die Mai-Ausgabe erscheint heute, auch unsere neue Website geht heute Online. Dank zahlreicher freiwilliger und unbezahlter Überstunden der mindworks-Programmierer können wir heute stolz unsere neue Website präsentieren. Hier finden Sie wie gewohnt alle Informationen über das Projekt, das Straßenmagazin, das Online-Spendenformular, das Heft-Archiv und vieles mehr. Statt des Gästebuches gibt es für die Leser-Beiträge nun den „Blog“, das ist aber genauso einfach, also nur Mut! Wie freuen uns über Ihre Eintragungen.

Gruß

[JK]

Vielen Dank an das Team von mindworks, das uns betreut hat

Mittagspause verrockt

Wo ist meine Mittagspause? Eigentlich wollte ich mir noch was zu Essen holen, doch im Nu war meine Pause rum. Warum? Unser Redaktionszivi Nico hat mir die Seite www.jamlegend.com gezeigt und damit dafür gesorgt, dass ich meine Pause verspielt habe.
Die Seite verwandelt dank einfacher Bedienung die eigene Tastatur in eine E-Gitarre, das Büro in einen Konzertsaal und einen Bürohengst in einen Rockstar. Während aus den Rechnerboxen  Rockmusik schallt, rasen leuchtende Punkte den Bildschirm entlang. Man muss zum richtigen Zeitpunkt in die Saiten (die Tasten 1-3 auf der Tastatur) hauen. Was erstmal wie langweiliges Geschicklichkeitsspiel klingt, entpuppt sich als Daddelei mit Suchtfaktor. Verschiedene Schwierigkeitsstufen sorgen für genügend Herausforderung. Das Speichern von Highscores, das Verschicken der Ergebnisse über Facebook oder Email und der Zweispielermodus wecken den Ehrgeiz.

Hoffe, der Tipp gefällt euch.

Gruß

[JK]

Jäger des verlorenen Schatzes

Klitschnass, frierend und überglücklich renne ich durch die Stadt. Mich hat das Goldfieber gepackt. Gleich muss ich da sein. Unruhig schweift mein Blick umher. Quälende Sekunden vergehen und ich überlege, ob ich schon vorbeigegangen bin. Wo ist mein Gold? Dann das erlösende vibrieren. „Sie haben sechs Gold gefunden“ erscheint auf dem Bildschirm meines Handys. Endlich! Ich schalte das GPS meines Handys aus und beende die Goldsuche für heute.

Seit ein paar Tagen erfülle ich GPS Missons. Ein neues Spiel für alle Besitzer eines GPS- und internetfähigen Handys. Um teilzunehmen meldet man sich auf der Seite gpsmission.com an und lädt das Programm auf sein Handy. Wann immer man will, aktiviert man das Programm, und es werden einem Goldschätze und Missionen im näheren Umfeld gezeigt. Bei den Missionen wandelt man auf Spuren von historischen Personen, erlebt und löst Kriminalfälle, wird Teil einer Fantasiestory oder begibt sich auf einen virtuellen Rundgang. Nimmt man eine Mission an, wird angezeigt, wie viele Kilometer auf einen warten und wie viel Zeit man investieren muss. Die Schnitzeljagd beginnt und der erste Wegpunkt, den es zu erreichen gilt, erscheint auf der Karte. Beim Erreichen eines Wegpunktes wird  der nächste Wegpunkt freigeschaltet und man erhält Informationen oder muss Rätsel oder Aufgaben lösen. Am Ende der Jagd wartet dann ein digitaler  Goldschatz und/oder eine Pixeltrophäe für die Community Site.

Die liebevoll gestalteten Strecken werden von Mitgliedern der Community erstellt und getestet. Die Geschichten, die man spielt, sind detailreich ausgearbeitet und bebildert. Einige der Missionen werden im Wettkampf oder im Team mit anderen Community-Mitgliedern gespielt. Ich bin so begeistert von dem Spiel, dass wir in naher Zukunft auch eine Hinz&Kunzt Strecke online stellen werden.

Also: Geht auch auf Schatzsuche!

Grüße

[JK]

Afrikanische Puppenkiste

Heute überraschte uns ein schlichtes braunes Paket. Der farbenfrohe Inhalt des Pappkarton entzückte besonders die Kolleginnen und Verkäuferinnen. Das deutsche Projekt „ana yi africa“ schickte uns zwei Puppen aus eigener Produktion als Dankeschön für das Gespräch und den Rat von Gabi, die sich mit Heike Eggers und Jémôre Dodji Fiaywio zusammengesetzt hatte. Die beiden sind die Verantwortlichen für das Projekt und holten sich Rat, wie man als Soziales Projekt arbeiten kann. Bei ihrem Besucht schenkte Gabi ihnen eines unserer Bücher und unsere CD wofür sich die beiden nun mit farbenfrohen Puppen bedankten

Die Puppen werden in Afrika von behinderten Frauen hergestellt, die sich die Materialien die sie benötigen mit Makrokrediten der Stiftung kaufen können.
Das Paket war kaum auf, als die Ersten Besitzansprüche meldeten. Die beiden Puppen ihre Babys  auf dem Rücken und suchen ein Zuhause und es meldeten sich gleich mehrere Adoptivmütter. Wir suchen im Moment Namen für die beiden. Habt ihr Vorschläge? Wie findet ihr die beiden?

Grüße

Euer

[JK]

Redseliges Papier

Nach dem 500. Blog zum Thema „Mein Job ist langweilig“ oder „So backt man einen Kirschkuchen?“, dem sechshundertsten Podcast mit sinnvollen Beiträgen wie „Warum liebt er mich nicht?“ und der zweihundertsechsundfünfzigsten Homepage, auf der jemand „sein Haus, sein Auto und seine Frau“ darstellt, kann das Internet doch langweilig werden. Wenn man sich durch das World Wide Web klickt, wirkt es nicht mehr wie die unendlichen Weiten, sondern eher wie ein Spiegellabyrinth, in dem man immer wieder auf die gleichen Inhalte stößt. Heute war es aber anders: Überrascht und freudig fand ich etwas Neues: „PenCast“. Eine Weiterentwicklung des Podcast, die gar keine sein sollte.

 

Eine Firma in Amerika vertreibt einen DitalPen, einen Stift, der das Handgeschriebene auf den Rechner überträgt. Das Innovative daran ist die synchrone Aufnahme einer Audiodatei über das integrierte Mikrofon. Der Stift verknüpft das Geschriebene mit der Aufnahme. Gedacht war diese Funktion für Studenten und Businessanwender, die durch ihre Aufzeichnungen blättern und bei der gewünschten Notiz in die Audio Datei einsteigen. Die mitgelieferte Software ermöglicht es, die Aufzeichnungen den Kommilitonen oder Kollegen über E-Mail, der hauseigenen Community oder Facebook zur Verfügung zu stellen.


Mit der Lern- und Arbeitsplattform schaffte die Community schnell eine neue Form der Selbstverwirklichung, in dem dafür bekannten Web 2.0. So tummelten sich auf der Seite schnell Gedichte, unterlegt mit der Lieblingsmusik, Zeichnungen mit lyrischer Untermalung oder Comics, bei denen das BUMM nicht nur gezeichnet ist (Hier ein Beispiel zu Star Wars). Der PenCast, entwickelte sich weg vom Lern- und Arbeitsgerät hin zu einer neuen Bewegung. Die Begeisterung wächst und seit kurzem ist der Stift auch hier erhältlich und wartet auf die Kreativität oder den Arbeitswahn der Deutschen. Was meint ihr: Wird es auch in Deutschland zu einer PenCast-Bewegung kommen?

Bis bald

Euer

[JK]

Hatschi!

Auch uns hat´s erwischt. Der frostige Januar sorgt zurzeit für ein arg eingeschränktes Hinz&Kunzt-Team. Und wer nicht mit einer Grippe flachliegt, hustet eben hier in der Altstädter Twiete. Vom Vertrieb bis in die Redaktion – den ganzen Flur rauf und runter hört man´s Schneuzen und Schnauben. Ganz klar in der Minderheit: Die (bisher?) verschonten Kollegen.

Derweil denken besonders in diesen eiskalten Tagen viele liebe Menschen an die, die es nicht warm und gemütlich haben, und rufen uns an, weil sie helfen wollen. Vielen Dank dafür.

Herzliche Grüße und Gesundheit!

[BEB]

Lebende Bücher?

Auf meinen Streifzügen durch die undurchdringlichen Weiten des World Wide Web bin ich auf eine Kuriosität gestoßen: lebende Bücher. Nicht so lebendig wie die Bücher in dem Buch „Die Stadt der träumenden Bücher“ von Walter Moers(das ich an dieser Stelle jedem Buchliebhaber empfehlen kann), sondern lebendig im Sinne des Web 2.0.

Bücher, die man kostenlos online lesen kann, gibt es ja schon so lange wie das Internet. Aber jetzt gibt es ein Onlinebuch, das dem Leser bei Google Maps zeigt ,wo sich der Protagonist der Geschichte gerade befindet.

Begeistert von einer neuen Möglichkeit des Lesens rief ich diese Seite auf. Dort liegt ein Buch, und wartet nur darauf aufgeschlagen zu werden. Selbst an ein Lesezeichen wurde gedacht. Ich stürze mich auf den Roman und begann zu lesen. Schnell ließ ich mich aber von der Karte ablenken, und ergründete erst einmal den Ort des Geschehens. Ein kleiner Zeiger wandert über die Karte und mit jedem Umblättern enthüllt das Buch neue Schauplätze.

Doch obwohl ich mir mit einem gemütlichen Sessel, Tee und angenehmen Licht wirklich Mühe gegeben habe, eine gemütliche Leseatmosphäre zu schaffen, kam das gewohnte Gefühl eines entspannten Leseabends nicht auf. Mit dem Laptop auf dem Schoß konnte ich mich nicht so tief in den Sessel rutschen lassen, wie ich das wollte. Den Laptop halten, Tee trinken und auf „weiter“ klicken, war bei Weitem nicht so angenehm, wie ich dachte. Nach zehn Minuten Finger verrenken, setzte ich mich mit meinem Rechner an den Schreibtisch, mein Bürostuhl machte das Eintauchen in die Geschichte aber unmöglich. Außerdem: Ungelesene Emails, zu erledigende Internetshop-Bestellungen und ein Blogbeitrag, der noch freigeschaltet werden musste, fraßen Zeit und drängten das Onlinebuch in den Hintergrund.

Gestern Abend saß ich wieder in meinem Sessel, tief versunken in die Geschichte, der Tee wurde kalt und auch das Telefon nahm ich nicht mehr wahr. Als ich die letzte Seite gelesen und das Buch zugeschlagen hatte, stand für mich eins fest: Egal, was die Industrie in den nächsten Jahren auf den Markt bringt: Wenn ich lesen will, möchte ich Papier zwischen den Fingern spüren, das Geraschel der Seiten hören und das Buch nach dem Lesen ins Regal stellen, wo ich es sehe und es mich an vergangene gemeinsame Stunden erinnert.

Was meint ihr? Habt ihr Lust auf Bücher im WWW?

Gruß

euer

Bärchen

Bilder zum Nachdenken

Moin Moin liebe Blogleser,
heute habe ich für euch einen Link zu der Fotostrecke: Unicef-Foto des Jahres: Blütenweiß im Elend. Mich hat die Fotostrecke besonders wegen den Texten zu den Bilder bewegt. Wie findet ihr die Fotostrecke?

Gruß und schöne Tage

[JK]

Abschied und Preisjubel

Abschied von Gesa Claussen und Isabel Kohler. Als sie zu uns kam, war Gesa gerade mal 20 und Studentin. Acht Jahre arbeitete sie im Vertrieb mit, organisierte mit uns die tollsten Feste und war Sängerin in der H&K-Band Restakzent. Jetzt geht die 28-Jährige nach Lübeck und wird in einem „armen“ Stadtteil dafür sorgen, dass Migranten, Alte und Junge gutnachbarschaftlich zusammenleben. Zum Glück ist der Abschied von Isabel Kohler nur vorübergehend: Die Sozialarbeiterin bekommt ein Baby und will in einem Jahr wiederkommen. Übrigens ein Supertiming. Gerade kam unser Sozialarbeiter Stephan Karrenbauer zurück. Er hat drei Monate Pause gemacht, weil Söhnchen Leopold zur Welt kam. Wir werden euch vermissen!

Wir haben einen Preisträger unter uns: Wahnsinn! Unser Autor Joachim Wehnelt wurde mit seiner Geschichte „Wir sind Zigeuner“ über die Familie Weiss und ihre Musik (unserer Augustausgabe) nationaler Gewinner des EU-Journalistenpreises, Sonderpreis Roma. Wir sind stolz auf ihn!

Bis bald

[BIM]