FAQ: Müssen obdachlose Hartz-IV-Empfänger auch Ein-Euro-Jobs machen?

Ja, sie gelten zunächst mal als arbeitsfähig, wenn sie Hartz IV bekommen.
Aber es ist schwierig für Obdachlose, einer geregelten Arbeit nachzugehen. Der Schlaf auf der Straße oder in Notunterkünften ist meist nicht sehr erholsam. Es fehlen Wecker, eine Dusche oder ein Frühstück. Wer bei einem Ein-Euro-Job die Arbeitszeiten nicht einhält, dem können die Leistungen gekürzt oder sogar ganz gestrichen werden – das gilt für Obdachlose wie für alle anderen. Die Angst, einen Ein-Euro-Job nicht durchzuhalten ist einer der Gründe, warum einige Obdachlose erst gar kein Hartz IV beantragen und Angst vor Behördenstrukturen entwickeln.

FAQ: Wie kommen Obdachlose von der Straße weg?

Wer keine Wohnung hat, kann einen sogenannten Dringlichkeitsschein bekommen. Damit soll es einfacher sein, eine Wohnung zu finden. Wie alle anderen auch, suchen Obdachlose in Zeitungsanzeigen oder über das Internet nach freien Wohnungen. Allerdings gibt es in Hamburg viel zu wenig Wohnraum für arme Menschen, es ist sehr schwierig eine zu finden.

FAQ: Wo bekommen Obdachlose in Hamburg etwas zu essen?

Mehrere Tagesaufenthaltsstätten bieten eine warme Mahlzeit am Tag an, teilweise umsonst, teilweise für einen geringen Betrag. Auch zu den Ausgabestellen der Hamburger Tafel können sie gehen. Jede Nacht ist in Hamburg der Mitternachtsbus unterwegs, mit Kaffee und belegten Brötchen für Menschen, die auf der Straße leben.

Unsere Antwort auf das „Pennergame“

Ab sofort kann man virtuell in die Haut eines Hinz&Kunzt-Verkäufers schlüpfen

screenshot2EgosellerAuf unserer Homepage gibt es ab sofort das neue Onlinespiel EgoSeller. Die Spieler versetzen sich in die Lage eines Verkäufers des Straßenmagazins Hinz&Kunzt. Ziel ist, in einer virtuellen Kneipe innerhalb von zwei Minuten möglichst viele Zeitungen zu verkaufen. Dazu wählen die Spieler zwischen je drei Möglichkeiten Kunden anzusprechen: Duzen oder Siezen, förmlich oder locker, fordernd oder bittend? Nicht jedes Gespräch endet erfolgreich.

Ein Flashmob für Hinz&Kunzt

Mehr als 100 verkaufte Zeitungen in zehn Minuten – so viel Andrang erleben Hinz&Kunzt-Verkäufer selten! Auf die Beine gestellt haben das die beiden Schüler Christian Thielke (19) und Pascal Heidmann (18) mit ihren Mitstreitern von der Flashmob-Community Hamburg. Mitten im Weihnachtsrummel starteten sie auf der Mönckebergstraße eine ihrer kreativen Aktionen, einen sogenannten Flashmob, dieses Mal zugunsten von Hinz&Kunzt.

Das war 2009 bei Hinz&Kunzt

Das neue Jahr steht vor der Tür. Zeit, ins bald vergangene zurückzuschauen – zum Beispiel anhand unseres Straßenmagazins: Was war los? Worüber haben wir berichtet? Was ist noch aktuell und was schon fast vergessen? Stöbern Sie in unserem Archiv oder lesen Sie es in unserer Rückschau auf 2009:

Die neue Hinz&Kunzt ist da!

203_titelAb morgen auf Hamburgs Straßen und Plätzen: die Hinz&Kunzt-Januarausgabe. Und das erwartet Sie dieses Mal:

Stadtgespräch

Der Popstar des Untergangs: Songwriter und Countrysänger Gunter Gabriel im Interview über sein Comeback

Wohnungsnot in Hamburg: Es gibt viel zu wenig bezahlbare Wohnungen! Wir haben Vorschläge, was die Politik dagegen tun könnte

Die Zahlen des Monats: Jedes zweite Kind im Bezirk Mitte ist auf staatliche Hilfe angewiesen!

Muss ja keine Million sein…

Da waren wir erstmal von den Socken: Bei uns ging eine Onlinespende in der Höhe von 1.000.000 Euro ein! Wahnsinn!

Die entpuppte sich recht schnell als Scherz. Schade eigentlich.

Millionenspende

Aber es muss ja keine Million sein. Auch kleinere Beträge helfen nachhaltig, dass Hinz&Kunzt weitermachen kann als Hamburgs wichtigstes Projekt für Hilfe zur Selbsthilfe für Wohnungslose und ehemals Wohnungslose Menschen. Mit einer einmaligen Spende können Sie uns unterstützen, oder schon ab 60 Euro im Jahr dem Hinz&Kunzt-Freundeskreis beitreten. Der zählt schon mehr als 1600 Mitglieder. Aber Freunde kann man ja schließlich nie genug haben. Hier steht, wie Sie helfen können!