Ob man ein Verbrechen begeht oder ein Opfer davon wird, hat auch mit der wirtschaftlichen Lage zu tun, in der man sich befindet: Arme werden öfter Opfer oder Täter:in. Anna Bindler vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung erklärt, wieso.
Hinz&Kunzt: Sie sind Ökonomie-Professorin und forschen zu Ungleichheit, Arbeit und Kriminalität. Wieso interessiert sich die Wirtschaftsforschung für Kriminalität?
Anna Bindler: Wir überlegen, welche Anreize und Fehlanreize es in der Gesellschaft gibt, die dazu führen, dass Menschen kriminell werden. Es geht um soziale und ökonomische Ungleichheit, es geht um die Frage, wer von Kriminalität betroffen ist und wie das mit ökonomischen Faktoren zusammenhängt.
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