Gefährliche Hitze

Wenn die heißen Tage kommen

Viel trinken ist an heißen Tagen wichtig – aber für Obdachlose nicht immer leicht. Foto: IMAGO / Jan Eifert
Viel trinken ist an heißen Tagen wichtig – aber für Obdachlose nicht immer leicht. Foto: IMAGO / Jan Eifert
Viel trinken ist an heißen Tagen wichtig – aber für Obdachlose nicht immer leicht. Foto: IMAGO / Jan Eifert

Soziologin Anita Engels schreibt in ihrer Kolumne über die Folgen von Hitze in der Stadt. Auch in Hamburg sterben daran wohl jedes Jahr mehr als 100 Menschen.

In Hamburg werden Sommertage meist freudig begrüßt, schnell füllen sich die Straßencafés. Was aber, wenn die Hitze zur Gesundheitsbelastung wird – etwa wenn als Folge des Klimawandels längere Hitzewellen die Stadt erfassen? Durch dichte Bebauung entstehen starke Wärmeinseleffekte im innerstädtischen Bereich: Die Oberflächen von Boden und Gebäuden speichern die Hitze während des Tages und geben diese während der Nacht wieder ab. Je nach Szenario schätzt man für Hamburg eine Zunahme der sogenannten Tropennächte auf bis zu 31 pro Jahr – in diesen Nächten bleibt die Temperatur bei mindestens 20 Grad, sodass sich der Körper nicht ausreichend erholen kann.

Direkte Folgen von Hitzebelastung sind Schwindel, Verwirrtheit, Erschöpfu...


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Titelbild von Hinz&Kunzt mit einem nackten Mann am Strand, der ein Surfbrett unter dem Arm trägt. Titelzeile: Wann ist ein Mann eine Mann?

Wann ist ein Mann ein Mann?

Wie Robert Lindemann sich gegen Sexismus im Netz wehrt, was Menschen zum Mann macht und wie Gewalttäter therapiert werden. Außerdem: Okan Taşköprü über den NSU-Mord an seinem Onkel Süleyman und das Kurioseste aus 400 Ausgaben Hinz&Kunzt.

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Autor:in
Anita Engels
Anita Engels
Anita Engels ist Professorin für Soziologie und macht sozialwissenschaft­liche Klimaforschung an der Universität ­Hamburg. In Hinz&Kunzt schreibt sie regelmäßig über die Zusammenhänge von Klima und sozialer Gerechtigkeit.

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