Philip Montgomery dokumentiert die gesellschaftlichen Krisen in den USA. Seine zeitlosen Schwarz-Weiß-Bilder sind derzeit in den Hamburger Deichtorhallen zu sehen.
Am Anfang war die Langeweile. Philip Montgomery, Jahrgang 1988, wächst als Einzelkind in einem kleinen Ort im kalifornischen Nirgendwo auf. Die Eltern, einfache Leute, unterstützen ihren Sohn. Aber kulturelle, künstlerische, kreative Anregungen? Können sie ihm nicht geben. Das habe ihn geradezu gezwungen, loszuziehen und sich woanders umzusehen, sagt Montgomery.
Er fotografiert während der Highschool-Zeit für Zeitungen, lernt in New York Fotojournalismus, dokumentiert für das Wall Street Journal das Leben in der Stadt. Dann geht es schnell und steil aufwärts mit der Karriere: Aufträge von New York Times, Vanity Fair, auch vom deutschen Zeit-Magazin. 2018 erstmals der World Press Photo Award – für seine Bilderserie über den weit verbreiteten Missbrauch von Opioiden in den USA. Und nun in Hamburg die erste große Einzelausstellung: 113 Werke, auch bisher unveröffentlichte, aus den vergangenen zehn Jahren sind im „Phoxxi“ an den Deichtorhallen zu sehen.
Im September 2017 trifft Hurrikan Irma auf Miami, Florida. Viele Bewohner:...
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