Fotograf GMB Akash

„Diese Menschen haben mein Leben verändert“

Er hat sich das Fotografieren selbst beigebracht. Heute zählt GMB Akash aus Bangladesch zu den Stars der internationalen Fotografen-Szene. Seine Bilder dokumentieren den alltäglichen Überlebenskampf der Armen. Jetzt hat er viele seiner Fotos in einem Buch veröffentlicht. Mit einem Teil des Erlöses will er die Menschen unterstützen, die er zu Beginn seiner Karriere fotografierte – und sich so bei ihnen bedanken.

Freelens-Aktion

Fotografen spenden Bilder

Mitglieder des Fotografenverbandes Freelens und Kunstsammler verkaufen rund 300 ihrer Bilder. Die Motive: von Promis bis Politik. Mit den Einnahmen unterstützt die Freelens Foundation Kollegen in armen Ländern. Die Benefizaktion dauert noch bis zum 17. Januar.

Lenka Claytons Nahaufnahmen

Für „10° Kunst: Wilhelmsburger Freitag“ porträtiert die englische Künstlerin 163 Menschen, die in einer Ausgabe des örtlichen Wochenblatts genannt wurden

(aus Hinz&Kunzt 175/September 2007)

Eins liebt Lenka Clayton besonders an ihrer Arbeit: „Dass ich fremde Menschen ansprechen und ihnen Fragen stellen kann, die man normalerweise nicht stellt“, sagt die 30-jährige Künstlerin und Dokumentarfilmerin. „Diese Grenzen zu überschreiten finde ich total aufregend.“ Ihrer Lieblingstätigkeit geht die Engländerin bei ihrem neuesten Projekt in Wilhelmsburg nach: Sie porträtiert 163 Menschen, die in einer Februar-Ausgabe des Wilhelmsburger Wochenblattes namentlich genannt wurden.

Hüter der Halme

Säen, mähen, striegeln: Ein Jahr lang haben Auserwählte das Grün herangezogen, das in diesem Monat in den WM-Stadien ausgerollt wird. Die Hamburger Fotografin Susanne Katzenberg hat die aufwändige Produktion von Fußballrasen dokumentiert

Fußball – das ganze Leben

Fotograf Mauricio Bustamante porträtiert Straßenfußballer aus aller Welt

(aus Hinz&Kunzt 160/Juni 2006)

Ich habe Fußball in den ärmsten Vierteln von Bogotá fotografiert, im Hamburger Schanzenpark und beim Homeless Worldcup in Edinburgh. Mit der Zeit sind immer mehr Geschichten über Straßenfußball und die Menschen auf dem Spielfeld entstanden. Ich habe mir vorher kein Konzept zurechtgelegt. Ich habe einfach fotografiert, was mich interessiert hat.

Fernweh im Stehcafé

Auf der Spur der unbekannten „Tschibofreunde“: das ungewöhnliche Reise- und Fotoprojekt der Hamburgerin Kerstin Schomburg

(aus Hinz&Kunzt 148/Juni 2005)

Die Hamburger Fotografin Kerstin Schomburg fand 17 Postkarten, die ein Mann an seinen „Tschibofreund“ geschrieben hat – und fuhr los, um sich die Urlaubsorte heute anzusehen. Mit ihren Fotos haben wir unseren Schwerpunkt „Fernweh“ bebildert.

Das Leben im Sucher

Amateurfotografie in Hamburg: ehrwürdige Tradition, wenig Nachwuchs – Besuch bei zwei überzeugten Klubmitgliedern

(aus Hinz&Kunzt 141/November 2004)

Wer kennt das nicht? Da eilt man voller Vorfreude in die Drogerie seines Vertrauens, um den entwickelten Film abzuholen. Doch die Enttäuschung lässt nicht auf sich warten: Dort stimmt der Ausschnitt nicht, hier nicht die Farbe. Und überhaupt – auf was man schaut, sieht furchtbar banal aus.