Simon schlug sich in Hamburg fast eineinhalb Jahre auf der Straße durch. Heute spricht und schreibt er über diese einschneidende Zeit – um jungen Obdachlosen mehr Gehör zu verschaffen.
Die Idee war, mit Simon durch die Innenstadt zu gehen. Ein paar Orte abzuklappern, an denen er einst Platte gemacht hat. Volle 16 Monate lang, mitten in der Pandemie. Aber er möchte lieber doch nicht: „Das stresst mich schon enorm“, sagt er und dreht sich eine Zigarette. Warum es ihm so schwerfällt, Menschen von „früher“ zu begegnen, hat er für Hinz&Kunzt aufgeschrieben (siehe unten). „Die Distanz ist vielleicht auch ein Schutzmechanismus“, überlegt er laut.
Rückblick: Ein Flixbus bringt den damals 20-Jährigen aus Berlin nach Ham...
