Mithilfe der Mietpreisbremse lässt sich viel Geld sparen. Das Problem: Viele Menschen haben Angst vor Auseinandersetzungen mit den Vermietenden. Mietervereine können helfen.
6800 Euro zu viel gezahltes Geld hat ein Paar von seinem Vermieter zurückbekommen, nachdem es gegen die überhöhte Miete vorging. Statt 875 Euro hätte die 65-Quadratmeter-Wohnung in beliebter Lage höchstens 531 Euro kosten dürfen, erklärt der Mieterverein zu Hamburg. Das rügten die Mieterschützer:innen erfolgreich per Brief an den Vermieter. Ergebnis: Das Paar bekam nicht nur eine stattliche Summe zurück, sondern spart auch künftig ordentlich Geld.
Grundlage der Rüge war die sogenannte Mietpreisbremse. Sie sieht vor, dass die Miete einer Wohnung bei Neuabschluss eines Vertrages nicht mehr als zehn Prozent höher sein darf als die sogenannte ortsübliche Vergleichsmiete. Wer meint, sein:e Vermieter:in verstoße gegen diese in Hamburg seit 2018 geltende Verordnung, kann zu viel gezahltes Geld zurückverlangen – und nötigenfalls vors Gericht ziehen.
Noch ist das eher die Ausnahme, sagt Anna Salewski vom Mieterverein zu Ham...
Jetzt online kaufen und Hinz&Kunzt unterstützen!
Diese Ausgabe für 2,80 € online kaufen und lesen.
Dauerhafter Zugriff auf alle Artikel dieser Ausgabe.
Ausgewählte Texte vorlesen lassen.
Kleiner Kauf, riesige Wirkung: Mit dem Kauf unterstützen Sie auch ein soziales Projekt.
