Fast jede dritte neue Wohnung von Genossenschaften und Saga gebaut
Der Wohnungsneubau ist in Hamburg massiv eingebrochen. Schuld daran seien auch Klimaschutz-Auflagen, klagen Wohnungsunternehmen.
Der Wohnungsneubau ist in Hamburg massiv eingebrochen. Schuld daran seien auch Klimaschutz-Auflagen, klagen Wohnungsunternehmen.
In der Hamburger Neustadt finden ehemalige Seeleute, Hafenarbeiter und andere Alleinstehende seit mehr als 100 Jahren Gemeinschaft und ein Zuhause. Ein Ortsbesuch im Ledigenheim.
Während die Mieten in Hamburg minimal sinken, steigen sie im Umland stark an. Das zeigt eine Studie des Gymnasiums Ohmoor.
42.500 Hamburger Haushalte leben in zu großen Wohnungen, rund ebenso viele in zu kleinen. Das ergibt sich aus Berechnungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW). Die Zahl der Wohnungswechsel oder -tausche erscheint im Vergleich dazu gering: 570 Wechsel ermöglichte vergangenes Jahr etwa die Saga. Das entspricht laut städtischem Wohnungsunternehmen rund jeder zehnten Neuvermietung.
In einer Siedlung in Langenhorn-Süd geschehen merkwürdige Dinge. Die Hausverwaltung schickt Mahnungen und reagiert nicht auf Nachfragen, immer wieder stehen Wohnungen leer. Was steckt dahinter?
Enteignungen wären weder rechtens noch sinnvoll, meint der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) Nord. Und ohne Gewinne gehe gar nichts.
Große Wohnungsunternehmen enteignen: Ist das die Lösung? Die Initiative „Hamburg enteignet“ erklärt im Interview, warum Mieter:innen davon profitieren könnten – und der Weg dahin weit ist.
267.000 Euro weniger Heizkosten als ursprünglich gefordert mussten Vonovia-Mieter:innen vergangenes Jahr in Bottrop-Welheim zahlen. Der Immobilienkonzern hatte Nachforderungen von teils mehr als 4000 Euro pro Haushalt erhoben.
In Hamburg werden immer höhere Mieten verlangt. Grundlage dafür ist der Mietenspiegel, den der Mieterverein zu Hamburg weiter anerkennt. Warum eigentlich?
Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Hamburg liegt laut neuem Mietenspiegel bei knapp 10 Euro pro Quadratmeter. In den kommenden Wochen drohen jetzt vielen Hamburger:innen Mieterhöhungen.