Mietpreisbremse ist rechtskräftig
Erfolg für Mieter in Hohenfelde: Sie dürfen nach einem Gerichtsurteil ihre Miete um 240 Euro reduzieren – Mietpreisbremse sei Dank.
Erfolg für Mieter in Hohenfelde: Sie dürfen nach einem Gerichtsurteil ihre Miete um 240 Euro reduzieren – Mietpreisbremse sei Dank.
Im vergangenen Jahr zogen die Neuvermietungspreise zwar „nur“ um 1,8 Prozent an, im Vergleich mit 2006 aber um satte 50 Prozent. Sogar Viertel wie Fuhlsbüttel und Steilshoop sind betroffen.
Weil er Wohnungen seit Jahren leer stehen lässt, geht der Bezirk Mitte nun doch gegen einen unkooperativen Vermieter vor: Erstmals wird ein Treuhänder eingesetzt, der die Wohnungen vermieten soll. Mit dem Verfahren betritt das Amt Neuland.
Sozialwohnungen und Raum für soziale Einrichtungen statt Abriss und Neubau: Hamburger Initiativen haben ihre Pläne für den City-Hof am Klosterwall vorgestellt. Sie wollen für den Erhalt der Gebäude kämpfen.
Im Bezirk Altona können Bürger ab sofort per E-Mail oder Telefon leer stehende Wohnungen melden. Gegen illegalen Leerstand soll dann „konsequent“ vorgegangen werden. Mehr Personal wird dafür aber nicht eingestellt.
Jahrelang standen am Rübenkamp Wohnungen leer. Nachdem Hinz&Kunzt berichtete, wurde das Bezirksamt aktiv – mit Erfolg.
In Hamburg ist Leerstand von Wohnungen eigentlich untersagt. Trotzdem stehen Häuser leer. Aus mehreren Gründen gilt für sie das Wohnraumschutzgesetz bislang nicht.
Ein Jahr nach Veröffentlichung unseres Leerstands-Adventskalenders stehen viele der dort vorgestellten Gebäude weiterhin leer. Dabei dürfte das oft gar nicht sein: Die sogenannte Zweckentfremdung von Wohnraum ist in Hamburg verboten.
„Konsequent unter Ausschöpfung aller Eskalationsstufen“ soll das Bezirksamt Altona gegen Leerstand vorgehen. Dazu hat die Bezirksversammlung es aufgefordert. Eine Hotline für Leerstandsmelder wird eingerichtet.
Das Bezirksamt Mitte sieht vorerst davon ab, sechs leerstehende Wohnungen in Hamm zwangsweise zu vermieten. Der Vermieter habe sich nach der Androhung kooperativ gezeigt. Doch der Bezirk bleibt skeptisch.