Kälte gefährdet 4000 Obdachlose
Die kalten Temperaturen sind für Obdachlose gefährlich, warnt die Diakonie Hamburg. Hilfe erhalten die Menschen auf der Straße durch den Kälte- und Mitternachtsbus.
Die kalten Temperaturen sind für Obdachlose gefährlich, warnt die Diakonie Hamburg. Hilfe erhalten die Menschen auf der Straße durch den Kälte- und Mitternachtsbus.
Das Hamburger Winternotprogramm bietet Obdachlosen weiterhin nur nachts Schutz. Ein Antrag der Fraktion Die Linke auf eine Tagesöffnung der Unterkünfte fand diese Woche keine Zustimmung in der Bürgerschaft.
Die Stadt Hamburg hat die Winterunterkünfte geschlossen. Für Hunderte Obdachlose heißt das: zurück auf die Straße.
Wie in den Vorjahren hat die Stadt zum 1. April die Türen des Winternotprogramms für Obdachlose geschlossen. Dadurch verbringen in Hamburg ab sofort mehr als 4000 Menschen die Nächte im Freien.
Angesichts des strengen Frosts haben Ehrenamtliche beim Kältebus und beim Mitternachtsbus viel zu tun. Das städtische Winternotprogramm erweitert wegen des Wetters die Öffnungszeiten.
Dauerhafte Temperaturen um den Gefrierpunkt reichen nicht für eine ganztägige Öffnung des Hamburger Winternotprogramms aus. Das hält die Diakonie für lebensgefährlich.
Im Hamburger Winternotprogramm für Obdachlose ist am Mittwochabend eine Matratze in Brand geraten. Das Gebäude wurde evakuiert, eine Person wurde verletzt.
Das neue Jahr begann mit Regen und Sturm. Die Stadt hat reagiert und das Winternotprogramm schon mehrfach tagsüber geöffnet.
Egal, ob er gerade aufgestanden ist oder sich endlich schlafen legen möchte – Hinz&Künztler Vasile verspürt Stress. Dabei hat er als Obdachloser gar keine Termine. Dafür aber ein Ziel: überleben.
Seit 1. November läuft das städtische Winternotprogramm. Die begehrten Containerplätze sind bereits alle vergeben.