Bereits 13 Tote auf Hamburgs Straßen
Am 21. Juli wurde in der Nähe des Rathausmarktes ein Obdachloser tot aufgefunden. Es war bereits der 13. Todesfall auf Hamburgs Straßen in diesem Jahr.
Am 21. Juli wurde in der Nähe des Rathausmarktes ein Obdachloser tot aufgefunden. Es war bereits der 13. Todesfall auf Hamburgs Straßen in diesem Jahr.
Ende Mai wurde der obdachlose Hinz&Kunzt-Verkäufer Benjamin tot an seinem Schlafplatz in Alsternähe aufgefunden. Er ist bereits der elfte Obdachlose, der in diesem Jahr auf Hamburgs Straßen starb.
Mindestens 20 Obdachlose sind im zurückliegenden Winter in Hamburg gestorben. Die Linksfraktion fordert, dass die Stadt künftig mehr als einen bloßen Erfrierungsschutz bieten muss.
Im vergangenen Monat sind mindestens zwei Menschen auf Hamburgs Straßen gestorben. Eine 54-Jährige starb auf dem Kiez, ein 46-Jähriger im Schanzenpark.
Erneut sind in Hamburg zwei Menschen im öffentlichen Raum gestorben: Nahe der U-Bahn Elbbrücken wurde ein Obdachloser unter einer Plane aufgefunden, in Billwerder im Innern einer Gartenlaube. In beiden Fällen ist die Todesursache noch unklar.
An obdachlose Menschen erinnert nach ihrem Tod oft nichts. Gedenkschlösser an den Schlafplätzen der Verstorbenen sollen das künftig ändern.
Im vergangenen Jahr sind in Hamburg zwei Menschen mehr auf der Straße gestorben als bislang bekannt. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 28.
Am Silvesterabend ist ein weiterer Obdachloser tot aufgefunden worden. Damit steigt die Zahl der Menschen, die vergangenes Jahr auf Hamburgs Straßen gestorben sind, auf 26.
In diesem Jahr sind deutlich mehr Menschen im öffentlichen Raum gestorben als bislang bekannt war. Das geht aus der Senatsantwort auf eine Anfrage der CDU hervor.
Wie die Behörden Hinz&Kunzt bestätigt haben, ist Ende November am Großneumarkt ein Obdachloser gestorben. Laut Staatsanwaltschaft soll er zuvor Hilfe abgelehnt haben. Es ist der 18. Todesfall auf Hamburgs Straßen in diesem Jahr.