Wohnungslos in Hamburg
Keine eigene Wohnung zu haben ist in Hamburg für viele Menschen Realität. Zum Tag der Wohnungslosen am 11. September geben wir einen Überblick über die aktuelle Situation.
Keine eigene Wohnung zu haben ist in Hamburg für viele Menschen Realität. Zum Tag der Wohnungslosen am 11. September geben wir einen Überblick über die aktuelle Situation.
Ein Arbeitsplatz schützt nicht davor, die Wohnung zu verlieren – das zeigen neue Daten der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe. Betroffen sind insbesondere Menschen ohne deutschen Pass.
Das Statistische Bundesamt löscht Zahlen von seiner Homepage, die eine höhere Armutsgefährdungsquote ausweisen. Die Kritik daran hält die Behörde für „hochgradig unangemessen“.
Die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland und Hamburg ist im vergangenen Jahr stark angestiegen. Laut der jüngsten vorliegenden Daten leben in Deutschland mehr als 372.000 Menschen in Unterkünften.
Eine bundesweite Erhebung soll erstmals genaue Auskunft über die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland liefern. Schon jetzt ist klar, dass nicht alle Betroffenen erfasst werden.
Wer in Hamburg eine neue Wohnung sucht, muss immer mehr bezahlen: Um 5,8 Prozent sind die Angebotsmieten in Hamburg im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das fanden die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Ohmoor heraus.
Die Zahl der Obdach- und Wohnungslosen in Deutschland nimmt weiter dramatisch zu. Bis 2018 könnten laut Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe 1,2 Millionen ohne eigene Wohnung sein.
Neun Jahre nach der letzten Zählung will die Stadt im kommenden Frühjahr die Zahl der Hamburger Obdachlosen erheben. Hinz&Kunzt begrüßt den Vorstoß und fordert einen Hilfeplan für alle Obdachlosen.
Nach jahrzehntelanger Verweigerungshaltung will die Bundesregierung nun doch eine Statistik über die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland einführen. Ein wichtiger Schritt.