Bundesregierung streicht Gelder für zivile Seenotrettung
Organisationen wie „Sea-Eye“ retten im Mittelmeer Menschenleben. Dafür sollen sie keine finanzielle Unterstützung der Bundesregierung mehr bekommen. Welche Folgen die Kürzung haben könnte.
Organisationen wie „Sea-Eye“ retten im Mittelmeer Menschenleben. Dafür sollen sie keine finanzielle Unterstützung der Bundesregierung mehr bekommen. Welche Folgen die Kürzung haben könnte.
Nach Tagen der Unklarheit konnte am Mittwoch das Rettungsschiff „Alan Kurdi“ des Vereins „Sea-Eye“ auf Sizilien anlegen. Mehrere EU-Länder, darunter Deutschland, haben sich zuvor verständigt, die Geretteten von Bord aufzunehmen. Für unsere Dezemberausgabe haben wir mit dem Sea-Eye-Vorsitzenden gesprochen.
Das Rettungsschiff „Alan Kurdi“ des Vereins Sea-Eye fährt seit Freitag wieder. Die letzten Wochen lag es in spanischen Häfen, weil Geld fehlte. Das kommt jetzt vom Verein Sea-Watch – und von der Hamburgischen Bürgerschaft.