Die Not bleibt auch im Sommer
Die Stadt Hamburg hat die Winterunterkünfte geschlossen. Für Hunderte Obdachlose heißt das: zurück auf die Straße.
Die Stadt Hamburg hat die Winterunterkünfte geschlossen. Für Hunderte Obdachlose heißt das: zurück auf die Straße.
Ein Forschungsteam hat untersucht, wie verbreitet obdachlosenfeindliche Einstellungen in der Hamburger Polizei sind. Polizeiforscher:innen Anabel Taefi und Joachim Häfele erklären die Ergebnisse.
Der Fotograf Giovanni Lo Curto porträtiert Obdachlose in Palermo. Sein Ziel: den Menschen ihre Würde zurückzugeben – und hinter die Fassade der Mittelmeerstadt zu blicken.
Im Koalitionsvertrag verspricht Rot-Grün, Wohnungslosigkeit zu überwinden – allerdings nicht, bis wann. Am Hauptbahnhof setzt die künftige Regierung weiter auf Vertreibung.
Mindestens 20 Obdachlose sind im zurückliegenden Winter in Hamburg gestorben. Die Linksfraktion fordert, dass die Stadt künftig mehr als einen bloßen Erfrierungsschutz bieten muss.
Vergangenes Jahr wurden bundesweit 2194 obdachlose Menschen Opfer einer Straftat. Das ist ein neuer trauriger Rekord seit Beginn der Erhebung vor 14 Jahren.
Im vergangenen Monat sind mindestens zwei Menschen auf Hamburgs Straßen gestorben. Eine 54-Jährige starb auf dem Kiez, ein 46-Jähriger im Schanzenpark.
Wie in den Vorjahren hat die Stadt zum 1. April die Türen des Winternotprogramms für Obdachlose geschlossen. Dadurch verbringen in Hamburg ab sofort mehr als 4000 Menschen die Nächte im Freien.
Rund um den Hauptbahnhof sind auch in den kommenden Monaten sogenannte Sozialraumläufer:innen unterwegs. Die Sozialbehörde hat die Verträge mit dem beauftragten Sicherheitsdienst jetzt verlängert.
US-Präsident Trump hat es auf Obdachlose abgesehen: Auf Social Media macht er Stimmung für ihre Vertreibung aus der Hauptstadt Washington. Es könnte noch schlimmer kommen.