Viele Gespräche, wenig Perspektive
Fast 5000 Beratungsgespräche wurden vergangenen Winter in den Notunterkünften der Stadt geführt. Nur 101 Obdachlose erhielten anschließend einen dauerhaften Schlafplatz.
Fast 5000 Beratungsgespräche wurden vergangenen Winter in den Notunterkünften der Stadt geführt. Nur 101 Obdachlose erhielten anschließend einen dauerhaften Schlafplatz.
Im Januar ist Hamburg geradezu im Schnee versunken. Wie Obdachlose versucht haben, sich zu schützen – und wie die Stadt reagiert hat.
Im Schneechaos haben die Stadt Hamburg und Organisationen zusätzliche Schlafplätze für Obdachlose bereitgestellt. Allerdings starb vergangene Woche ein Obdachloser – möglicherweise aufgrund der Kälte.
Die Stadt versinkt im Schnee. Welche zusätzlichen Hilfsangebote gibt es für tausende obdachlose Menschen in Hamburg?
Dauerhafte Temperaturen um den Gefrierpunkt reichen nicht für eine ganztägige Öffnung des Hamburger Winternotprogramms aus. Das hält die Diakonie für lebensgefährlich.
Aufgrund der erneuten Kältewelle öffnet die Stadt Hamburg die Notunterkünfte für Obdachlose jetzt rund um die Uhr. Das teilt der städtische Betreiber Fördern & Wohnen gegenüber Hinz&Kunzt mit.
Ein 58-Jähriger Obdachloser ist Anfang Dezember bewusstlos und unterkühlt vor einem Penny-Markt am Steindamm aufgefunden worden. Er starb eine Woche später im Krankenhaus. Zur Todesursache gibt es nun neue Erkenntnisse.
Trotz Minusgraden müssen obdachlose Menschen tagsüber die Winternotunterkünfte der Stadt verlassen. Hinz&Kunzt fordert: Lasst die Türen offen! Und: Wen Bürger:innen anrufen können, wenn sie Obdachlose in Not entdecken.
Fürs Wochenende ist ein Temperatursturz auf minus fünf Grad nachts angesagt. Wer Obdachlose in Not sieht, kann den Kältebus um Hilfe rufen. Er versorgt die Menschen auf der Straße mit Schlafsäcken oder fährt sie ins Winternotprogramm.
Die Notunterkünfte für Obdachlose bleiben in Hamburg angesichts der Kälte eine weitere Woche ganztägig geöffnet.