Kritik an Abschiebungen
Die Abschiebebeobachterin der Diakonie kritisiert in ihrem Jahresbericht fast jede zweite Abschiebung vom Hamburger Flughafen. Sie seien problematisch hinsichtlich der Menschen- und Kinderrechte der Betroffenen gewesen.
Die Abschiebebeobachterin der Diakonie kritisiert in ihrem Jahresbericht fast jede zweite Abschiebung vom Hamburger Flughafen. Sie seien problematisch hinsichtlich der Menschen- und Kinderrechte der Betroffenen gewesen.
Seit einem Jahr müssen neu ankommende Geflüchtete auch in Hamburg mit der „SocialCard“ überwiegend bargeldlos bezahlen – eine umstrittene Maßnahme. Eine Initative verschafft ihnen Bargeld.
Der Psychiater Ingo Schäfer leitet das Zentrum für traumatisierte Geflüchtete am UKE – und kritisiert, dass die Debatte über Migration die seelische Gesundheit vieler Menschen weiter verschlechtert. Auch Perspektivlosigkeit und mangelnde Privatsphäre seien belastend.
Der Hamburger Verein „Welcome Dinner“ bringt neugierige Hamburger:innen mit Neuankömmlingen aus der ganzen Welt zusammen. Jochen Harberg (Text) und Mauricio Bustamante (Fotos) waren bei einem Treffen zu Gast.
Am Dienstag beraten Bund, Länder und CDU über Veränderungen bei der Migrationspolitik. Fachleute zum Beispiel aus der Hamburger Beratungsstelle Fluchtpunkt warnen vor Rechtsverstößen.
Das Hamburger Sozialgericht kritisiert, dass eine geflüchtete Mutter von ihrer Sozialkarte nur 60 Euro Bargeld abheben darf. Wieso der Senat trotzdem nichts am Prinzip ändern will.
Der französische Fotograf Thomas Girondel begleitete über ein Jahr lang das Projekt des ukrainischen Skaters Yurii Korotun: kostenloser Skateunterricht für geflüchtete Kinder und Jugendliche aus Yuriis Herkunftsland.
Der Kulturwissenschaftler Klaus Neumann untersucht in seinem Buch „Blumen und Brandsätze“ die Geschichte des Umgangs mit Geflüchteten in Hamburg-Altona und in der Sächsischen Schweiz. Eine Begegnung.
Nach sieben Jahren endet der Prozess gegen Crewmitglieder des Seenotretters „Iuventa“ mit der Einstellung aller Verfahren. Italienische Behörden hatten ihnen Schlepperei vorgeworfen.
Hamburgs Unterkünfte für Geflüchtete und Wohnungslose sind fast voll – und jetzt endet auch noch das Winternotprogramm für Obdachlose. Wo sollen sie hin?