Keine Wohnung trotz Vollzeitarbeit – das ist die Realität vieler Menschen in den USA. Der Journalist und Autor Brian Goldstone hat ein Buch über die „versteckten Wohnungslosen“ geschrieben. Ein Interview.
Hunderttausende US-Amerikaner:innen gehen einer Vollzeitbeschäftigung nach und können trotzdem ihre Miete nicht bezahlen. Sie leben in Notunterkünften, bei ihren Familien oder in Hotels, die von ihrer Notlage profitieren. Viele werden in der Obdachlosen-Statistik nicht erfasst, weil sie nicht der offiziellen Definition entsprechen. Doch sie sind ein wichtiger und aufschlussreicher Aspekt der amerikanischen Wohnungslosigkeitskrise, argumentiert der Journalist Brian Goldstone in seinem Buch „There Is No Place for Us: Working and Homeless in America“ (Es gibt keinen Platz für uns: Wohnungslos trotz Arbeit in Amerika).
Goldstone begleitete für sein Buch fünf Familien aus Atlanta (Hauptstadt...
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