Vier Millionen Euro investiert der Bund in die Sanierung Hamburger Lehrschwimmbecken. In der Bürgerschaft freut sich auch die Opposition über eine „sehr gute Nachricht für den Schwimmsport“.
In Lurup drohte bereits die Schließung eines Lernschwimmbeckens, weil dem Betreiberverein das Geld für die Sanierung fehlte. Darüber berichtete Hinz&Kunzt im Mai mit Blick auf die Olympia-Bewerbung der Stadt. Besonders bemerkenswert damals: Der Senat hatte gleichzeitig angekündigt, 28 Millionen Euro für eine temporäre olympische Schwimmarena auszugeben, sollte Hamburg den Zuschlag für die Spiele erhalten.
Vier Monate später steht fest: Olympische Spiele wird es in Hamburg nicht geben, weil sich die Bevölkerung dagegen entschieden hat. Und die Schwimmhalle im Swatten Weg hat wieder eine Zukunft. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am Mittwoch rund vier Millionen Euro für die Sanierung von fünf Hamburger Lehrschwimmbecken beschlossen. Etwa eine halbe Millionen Euro stehen für die Halle in Lurup zur Verfügung.
„Die Förderung ist ein wichtiger Beitrag, um die Schwimminfrastruktur in Hamburg langfristig zu sichern und den bestehenden Sanierungsbedarf abzubauen“, sagt Ralf Niedmers, sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Neben der Halle in Lurup werden auch Becken in Eidelstedt, Rotherbaum, Billstedt und Langenhorn saniert, die allesamt von Sportvereinen betrieben werden.
