Wie lernt man Menschen kennen und lieben, wenn man auf der Straße oder in Armut lebt? Hinz&Kunzt-Verkäufer:innen berichten von ihren Erfahrungen.
Kim ist arm und verkauft Hinz&Kunzt – und macht daraus beim Dating keinen Hehl: „Das ist ein Teil von mir“, sagt Kim, der*die sich als nicht-binär identifiziert und mit dem männlichen und weiblichen Pronomen angesprochen werden möchte. „Wenn die Leute oberflächlich reagieren, weiß ich: Alles klar, dann kann ich auch in Zukunft nicht mit denen zusammenkommen.“ Hinge, Tinder, Bumble, Lavoo – Kim hat schon eine ganze Reihe Dating-Apps durchprobiert. „Aber es ist jedes Mal ein Graus. Ich brauche tiefergehende Gespräche. Aber dann kommt da teilweise einfach eine Antwort mit ein oder zwei Sätzen und kein Input.“
Und gibt es auch ablehnende Reaktionen darauf, dass Kim das Straßenmagazi...



