Impfstart für Hamburgs Obdachlose
Seit Montag werden die Obdachlosen in Hamburger Sammelunterkünften gegen Corona geimpft. Bei einer Reihentestung wurden 15 weitere positive Coronafälle unter Obdachlosen bekannt.
Seit Montag werden die Obdachlosen in Hamburger Sammelunterkünften gegen Corona geimpft. Bei einer Reihentestung wurden 15 weitere positive Coronafälle unter Obdachlosen bekannt.
Nach dem Corona-Ausbruch im Hamburger Winternotprogramm wird ein Teil der Obdachlosen jetzt in andere Sammelunterkünften verlegt. So sollen infizierte von gesunden Menschen getrennt werden.
In den kommenden Tagen erhalten rund 28.000 wohnungslose Menschen in Hamburg die Möglichkeit zur Corona-Impfung. Die Sozialbehörde setzt darüberhinaus auf einen zügigen Impfstart für Obdachlose.
Nach einem Covid-19-Ausbruch im Winternotprogramm fordern Opposition und Hilfseinrichtungen erneut, Obdachlose bis zur Impfung in Einzelzimmern unterzubringen. Die Hansestadt hat sie in andere Sammelunterkünfte evakuiert.
Das Gesundheitsamt stellt eine Notunterkunft für Obdachlose in Hamburg für mindesten zwei Wochen unter Quarantäne. Zuvor waren 42 Personen positiv auf eine Corona-Infektion getestet worden.
In einer Notunterkunft in Hammerbrook haben sich sechs Obdachlose mit dem Coronavirus infiziert. Die Erkrankten kamen in Quarantäne. Das Ergebnis anberaumter Massentests steht aus.
Karlsruhe hält den vor einem Jahr eingeführten Mietendeckel für verfassungswidrig. Tausenden Mieter*innen drohen jetzt hohe Nachzahlungen.
Weil es auf der Veddel besonders viele Corona-Infektionen gibt, fordern Mediziner*innen eine Bevorzugung der Elbinselbewohner*innen bei der Impfung. Die Gesundheitsbehörde lehnt das ab.
2020 verzeichneten die Hamburger Jobcenter einen Rückgang der verhängten Sanktionen um mehr als 80 Prozent. Hauptursache: Der Wegfall der Präsenztermine.
Mehr als 60.000 pflegebedürftige Menschen in Hamburg werden von Angehörigen versorgt, meist Frauen. In der Coronapandemie wurde ihre Lage oft unerträglich. Ihr Protest blieb: ungehört.