980.000 Menschen sammeln in Deutschland Pfand
Knapp eine Millionen Menschen sammeln in Deutschland aktiv Pfand. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte Umfrage der Initiative „Pfand gehört daneben“.
Knapp eine Millionen Menschen sammeln in Deutschland aktiv Pfand. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte Umfrage der Initiative „Pfand gehört daneben“.
Hartz-IV-Reform, Kindergrundsicherung, Sozialwohnungen: Die Ampel-Koalition hat sich Verbesserungen für arme Menschen vorgenommen. Warum das der Grünen Jugend nicht reicht und wieso sie dem Koalitionsvertrag trotzdem zugestimmt hat, erklärt Bundessprecherin Sarah-Lee Heinrich (20) im Interview.
Angesichts explodierender Strompreise fordert die Kampagne „Hamburg traut sich was“ die Stadt zum Handeln auf: Mindestens 50 Euro monatlich zusätzlich solle das Jobcenter Geringverdienenden ab sofort überweisen, damit die nicht bald im Dunkeln sitzen.
Wer kein Geld hat, um Bußgelder zu bezahlen, muss zur Strafe auch nicht ins Gefängnis. Das hat das Amtsgericht Dortmund entschieden. Für die Stadt ist der Beschluss eine Ohrfeige.
Nicht nur sportlich reitet der FC St. Pauli momentan auf einer Erfolgswelle. Auch abseits des Platzes macht der Kiezclub positive Schlagzeilen und unterstützt Organisationen, die obdachlose Menschen unterbringen.
Wer im Winternotprogramm übernachtet, muss morgens die Unterkunft verlassen und darf erst abends wiederkommen – ein Grund dafür, dass viele Obdachlose das Angebot nicht nutzen.
Die aktuelle Corona-Welle macht auch vor den Unterkünften für Obdachlose keinen Halt. Aktuell sind 35 Bewohner:innen des Winternotprogramms erkrankt, teilt die Sozialbehörde gegenüber Hinz&Kunzt mit. In allen städtischen Unterkünften sind sogar 558 Menschen infiziert.
In der Wohlwillstraße auf St. Pauli hält ein Zaun Obdachlose vom Gelände eines Gymnasiums fern. Der verantwortliche Schulleiter spricht von einem Dilemma – und fühlt sich alleingelassen.
Das neue Jahr startet mit einer traurigen Nachricht: Im Schanzenviertel ist ein Obdachloser auf der Straße gestorben.
Im zurückliegenden Jahr hat das Hamburger Spendenparlament 845.000 Euro für Projekte für hilfsbedürftige Menschen zur Verfügung gestellt. Die Unterstützung kam auch Obdachlosen zugute.