Menschen schlafen auf dreckigem Boden
Nicht nur in Betten, sondern auf Stühlen und sogar auf dem dreckigen Boden schlafen die Menschen mittlerweile in der Spaldingstraße. Was die Mopo berichtet, hat uns ein Bewohner bestätigt.
Nicht nur in Betten, sondern auf Stühlen und sogar auf dem dreckigen Boden schlafen die Menschen mittlerweile in der Spaldingstraße. Was die Mopo berichtet, hat uns ein Bewohner bestätigt.
Das Baby Leonie, das kurz nach seiner Geburt obdachlos wurde, hat vorläufig ein Zuhause. Mit ihrer Mutter Diana ist sie in einer öffentlichen Unterkunft von fördern und wohnen untergekommen. Die Geschichte zeigt, wie schlimm die Wohnungsnot geworden ist.
Sie putzten Zimmer im Luxushotel – und wurden mit Dumpinglöhnen abgespeist. Nun verhandelte das Arbeitsgericht erste Klagen gegen die Reinigungsfirma. Obwohl 23 Betroffene je mehrere tausend Euro fordern, hält das Radisson Blu am Dienstleister fest.
Alleinstehend, männlich, wohnungslos: Für diese Gruppe gibt es auf dem Wohnungsmarkt kaum Hoffnung. Das Bodelschwingh-Haus aber vermittelt seit 85 Jahren Plätze im hauseigenen Wohnheim und in Wohnungen.
In Hamburg, Berlin und Freiburg demonstrierten am Samstag tausende Menschen gegen Mietenwahnsinn. Zumindest in Hamburg kommen Hausbesetzungen wieder in Protest-Mode: Am Samstag besetzten Aktivisten ein leerstehendes Gebäude auf St. Pauli.
Sie ist Gründerin der Hamburger Tafel. Als Annemarie Dose ihr öffentliches Leben begann, war sie 66 Jahre alt. Jetzt, 18 Jahre später, will sie sich zurückziehen. Diese Woche wurde „Ami“ mit einer großen Feier verabschiedet. Eine Liebeserklärung.
Wo ein Wille ist, ist auch eine menschenwürdige Unterkunft: 15 Hinz&Künztler verbringen den Winter in einem – jetzt nicht mehr – leerstehenden Bürogebäude.
Die Praxisgebühr ist Geschichte: Zum 1. Januar 2013 will die Regierungskoalition sie abschaffen. Darauf einigten sich CDU/CSU und FDP in der Nacht zu Montag. Ebenfalls beschlossene Sache ist die Einführung des umstrittenen Betreuungsgeldes.
In der Notunterkunft in der Spaldingstraße blieb in der ersten Nacht nur ein Bett frei. Hinz&Kunzt geht davon aus, dass die Bettenzahl jetzt aufgestockt wird. Und in Rostock gab es den ersten Kältetoten: Ein wohnungsloser Mann ist erfroren.
Der Andrang beim Winternotprogramm in der Spaldingstraße war groß. Mehr als 100 Menschen standen Schlange, um ein Bett zu bekommen. Während drinnen Polizei und Security die Menschen durchsuchten, kam es draußen zu Auseinandersetzungen.