Anstehen für Containerplätze
Es sind die begehrtesten Unterkünfte im Winternotprogramm: 92 Schlafplätze in Wohncontainern stellen die Kirchengemeinden dieses Jahr zur Verfügung. Die Tagesaufenthaltsstätte (TAS) vergibt sie. Wir waren vor Ort.
Es sind die begehrtesten Unterkünfte im Winternotprogramm: 92 Schlafplätze in Wohncontainern stellen die Kirchengemeinden dieses Jahr zur Verfügung. Die Tagesaufenthaltsstätte (TAS) vergibt sie. Wir waren vor Ort.
Hunderte Hamburger haben am Wochenende gegen Wohnungsnot und Leerstand demonstriert. Sie kritisierten auch den SPD-Senat für seine Politik. Der will jetzt endlich das Wohnraumschutzgesetz überarbeiten. Im November gehen die Proteste weiter.
Den FC St. Pauli sehen und jubeln: Die Deutsche Fernselotterie spendiert vier Hinz&Kunzt-Lesern je zwei Plätze in ihrer Loge im Millerntorstadion. Mit Hinz&Kunzt-Flair und einem original hinterm Tresen. Wer dabei sein will, muss zwei Zahlen finden …
Am 1. November startet das Winternotprogramm der Stadt. Sozialsenator Detlef Scheele betonte, keiner müsse auf der Straße schlafen und stellte den Erfrierungsschutz vor – mit weniger Plätzen als im vergangenen Jahr benötigt wurden.
Ab Mittwoch auf Hamburgs Straßen: Die Novemberausgabe von Hinz&Kunzt. Mit Kochprofi Ole Plogstedt auf dem Titelblatt, einem Besuch bei den Kennedys, einer Nacht in der Soul Kitchen und dem Versuch, über Gewalt zu sprechen.
Am Donnerstag beginnt das Winternotprogramm. Wir haben Mitarbeiter der Wohnungslosenhilfe vor der für alle härtesten Zeit des Jahres nach ihren Hoffnungen und Befürchtungen gefragt. In einem sind sich alle einig: Die Stadt müsste mehr tun.
Ihre neue Macht rund um den Hauptbahnhof setzte die Deutsche Bahn auch gegen Hinz&Kunzt-Verkäufer ein. Jürgen verkauft seit mehr als zwei Jahren im Südtunnel. Am Freitag wurde er vertrieben. Am Montag die Wende: Die Bahn gibt die Verkaufsplätze wieder frei.
Die Bahn hat jetzt das Sagen auch rund um den Bahnhof. Unerwünschte Personen wie Pfandsammler, Obdachlose oder Menschen, die Alkohol trinken, können fortan leichter vertrieben werden.
Um einen Euro erhöht der Senat den Zuschuss zu HVV-Zeitkarten für Hilfeempfänger. Weil die Preise steigen, werden diese aber finanziell nicht entlastet. Sie bezahlen künftig sogar mehr. Dabei übersteigen die Preise jetzt schon den Betrag, der im Regelsatz zur Verfügung steht.
Zupacken statt nur zuhören: Eine Schülerfirma auf der Veddel betreibt eine ehemalige Sporthalle fast in Eigenregie. Für ihr Engagement wird sie in diesem Jahr mit dem Holger-Cassens-Preis ausgezeichnet.