Hafengeschichte(n) auf der Bühne
Gemeinsam mit ehemaligen Hafenarbeitern erinnert das Ohnsorg-Theater an vergessene Berufe. „Tallymann un Schutenschubser – Ein Leben im Hafen“ zeigt so auch ein Stück Hamburger Geschichte.
Gemeinsam mit ehemaligen Hafenarbeitern erinnert das Ohnsorg-Theater an vergessene Berufe. „Tallymann un Schutenschubser – Ein Leben im Hafen“ zeigt so auch ein Stück Hamburger Geschichte.
Hierzulande herrscht scheinbar Einigkeit bei der Bewertung der Griechenland-Krise. Nun aber üben internationale Wirtschaftsexperte deutliche Kritik am EU-Kurs der Kanzlerin.
Obwohl Freunde mehr als 18.000 Unterschriften für den Verbleib sammelten, hat der Eingabenausschuss der Bürgerschaft den Antrag abgelehnt. Jetzt liegen die Hoffnungen der Mohamads bei den Gerichten.
Bei dem jungen Mann, der am Wochenende in die Alster sprang und starb, handelt es sich um einen rumänischen Obdachlosen. Offensichtlich suchte er im Wasser Abkühlung vor der Hitze und verlor das Bewusstsein.
Frisches Wasser: längst nicht alle Menschen haben Zugang dazu. In Bremen gibt es nun die erste öffentliche Trinkwasserstelle für Obdachlose – im Hof einer Kirche in der Innenstadt.
Das Projekt „Mehrblick“ sammelt alte Brillen und stattet damit Obdachlose aus. Bei einer ersten Sprechstunde überprüfte Optiker Holger Weiss die Sehstärke von 21 Hinz&Künztlern. Fast alle erhielten anschließend eine kostenlose Brille.
Die Griechen sagen deutlich „Nein“ zum Sparprogramm der EU. Finanzminister Varoufakis tritt zurück. Doch es geht längst nicht mehr nur um Geld. Für viele Menschen ist die Krise lebensbedrohlich, weil die medizinische Versorgung fehlt.
In der Sozialklinik Elliniko behandeln rund 200 Ärzte aller Fachrichtungen ehrenamtlich Patienten ohne Krankenversicherung. Giorgos Vichas hat das Projekt 2011 in Athen gegründet, weil er den medizinischen Notstand im Land nicht mehr ertragen konnte.
Am Mittwoch rufen Roma-Verbände zu einer Protestkundgebung am Hamburger Flughafen auf. Sie wehren sich gegen Sammelabschiebungen und staatliche Diskriminierung.
Während sich die Situation in Griechenland zuspitzt, war unsere Chefredakteurin in Athen. Troika-Experte Harald Schumann (Foto) hat ihr erklärt, warum er für eine Stundung der Schulden eintritt, wie sie der Bundesrepublik nach dem Krieg eingeräumt wurde.